Schiedek-Konzept ist SPD-Murks
Neuordnung des Strafvollzugs
Das heute von Justizsenatorin Jana Schiedek vorgestellte Konzept zur Neuordnung der Gefängnisse soll die Planungen des Vorgängersenates ersetzen. Meine Fraktion und ich kritisieren das Neuordnungs-Konzept als Murks, der vor allem SPD-Interessen bedient und massive Auswirkungen auf den Haushalt haben wird. Es ist eine ziemliche Frechheit, kurz vor Beschluss des Haushaltes eine fachlich und finanziell unausgegorene Neuordnung der Hamburger Gefängnislandschaft vorzulegen. In einer der wichtigsten Entscheidungen für die Justizpolitik in Hamburg wird Senatorin Schiedeck ihrer Verantwortung nicht gerecht. Die Wahl zwischen einem Plan, der der Justiz und der Stadt hilft und einem Plan, der allein SPD-Interessen bedient, hat sie sich für ihre Partei entschieden und handelt damit letztlich gegen ihren Amtseid.
Dies ist SPD-Murks, weil die Nord-SPD unbedingt Wohnungen auf Santa Fu bauen lassen will. Deshalb soll zum wiederholten Male geprüft werden, ob Wohnungen so nah an der Gefängnismauer gefragt sind – obwohl diese Frage zuvor immer negativ beantwortet wurde.
SPD-Murks auch deshalb, weil SPD-Senatorin Schiedek offenbar nicht eingestehen will, dass es keine SPD-Pläne gibt, die besser sind als das schwarz-grüne Konzept. Für diesen Murks werden im Haushalt jetzt andere Bereiche bluten müssen, denn die Einsparungen müssen am Ende erbracht werden.
Kommentar schreiben
1 Trackback
- Krankenstand im Hamburger Strafvollzug « Farid Müller

1 Bewertung(en)