Wahlkampfendspurt mit Jürgen Trittin
Jürgen Trittin in Hamburg
Auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz war heute Jürgen Trittin zu Gast. In einer kämpferischen Rede griff er die Koalition der Wattebäuschchen von Frau Merkel und Herrn Steinmeier an.
Auch Krista Sager, Spitzenkandidatin der GAL, griff an. Sie hat auf die Notwendigkeit hingewiesen, mit einer guten Bildungspolitik für Chancengerechtigkeit zu sorgen und gezeigt, dass die SPD/CDU-Koalition auf diesem Feld versagt hat.
Mit an Bord waren auch unser Bundestagsabgeordneter Manuel Sarrazin und die Direktkandidaten für Altona Katharina Fegebank, für Wandsbek Anjes Tjarks, ich für Mitte und Petra Osinski für Nord.
Ein gelungener Auftritt, der nochmal ordentlich Energie in unseren Wahlkampf gebracht hat. Mehr Videos dazu gibt es auf meinem Youtube-Kanal.
Atomlobby plant Wahlkampf
Licht an für Schattenmänner.
Wie Spiegel.de meldet, hat die Atomlobby den Wahlkampf minutiös geplant.
In einem vertraulichen Papier der Agentur PRGS, das bei Greenpeace herunterzuladen ist, wird beschrieben, wie Journalisten und Politiker gezielt auf Atom-Kurs gebracht werden können.
Besonders interessant ist eine Liste von Journalisten, die in Pro- und Contra-Atomlobby eingeteilt werden.
Die Grünen bekommen das Gütesiegel: “Nicht ansprechbar”. Während der SPD mit Hamburgs Ex-Umweltsenator Vahrenholt (vertritt nach dem Papier die Strategie “erneuerbare Energien plus Kernkraft”) wenigstens noch einen Ansprechpartner für die Lobby habe, schreiben die Macher der Studie über uns, dass wir mit unseren “Forderungen” … “den Handlungsspielraum der Energieunternehmen künftig zusätzlich einzuengen” könnten – recht habt ihr, liebe Energieunternehmen!
Das alles zeigt: Schwarz-Gelb nein Danke. Gegen diese Lobby hilft nur Grün!
Sofortprogramm für den Aufbruch
Eine Woche vor der Bundestagswahl haben wir Grüne unser Sofortprgramm beschlossen.
Damit wollen wir den sozialen und ökologischen Aufbruch für das Land erreichen.
Die wesentlichen Punkte:
- Steuerentlastung und geringere Sozialabgaben für kleine Einkommen
- Marktanreizprogramme für den Erwerb von Elektroaustos und für Gebäudesanierung (Senkung der Energiekosten)
- Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns
- Neue Kohlekraftwerke durch neues Genehmigungsrecht verhindern
- Verschärfte Sicherheitsregeln für noch laufende Atomkraftwerke
- Anhebung der ALG-II-Regelsätz auf 420,- Euro
- Freie Mittel des Soli in Bildungssoli umwandeln
- Malusregelungen für Managergehälter
- Sofortige Aussetzung der Wehrpflicht
- Zivile Hilfe in Afghanistan verdoppeln
- Vorratsdatenspeicherung und Internetsperre sofort aussetzen
- Ehe für Schwule und Lesben öffnen
- Mehr doppelte Staatsbürgerschaften ermöglichen
Unheimliche Atompläne der Bundesregierung – die strahlende Wahrheit

Wie die FTD heute berichtet, wollte die CDU-Ministerin Schavan eine von ihr in Auftrag gegebene Studie zur Zukunft der Atom-Energie bis nach den Bundestagswahlen vertuschen.
Doch daraus wird nichts. Die CDU/SPD-Regierung betreibt massive Wählertäuschung, wenn sie einerseits von der Atomkraft als „Brückentechnologie“ spricht und auf der anderen Seite ihre wahren Pläne bis nach der Wahl hinter dem Berg hält.
Die Autoren der Studie werben ganz unverhohlen für neue Meiler und Atomkraftwerke der 4. Generation.
Es zeigt sich einmal wieder, dass nur eine Stimme für die Grünen eine sichere Absage an die Fortsetzung des Atomausstiegs ist. Wir fordern die schnellstmögliche Abschaltung der acht Schrottreaktoren und ein ergebnisoffenes Endlagersuchgesetz – und Krümmel muss Aus bleiben, wie das CDU und Grüne in Hamburg fordern.
Anti-Atom-Aktion der Grünen Jugend

16.00 Uhr, Mönckebergstraße:
Die Grüne Jugend informiert mit einer Aktion über das Auslaufmodell Atomstrom.
Mit von der Partie: Bundestagsabgeordneter Manuel Sarrazin und ich. Die Stimmung ist gut. Es ist sonnenklar, dass die Menschen weg vom Atom wollen.

Die Aktion ist Teil der Grüne Jugend-Tour mit 150 Haltepunkten quer durch Deutschland. Von Politikverdrossenheit keine Spur. Mir macht es Spaß, mit den Jugendlichen zusammen für die sofortige Abschaltung von Krümmel und für Erneuerbare Energien aktiv zu werden.
Windenergie: Tiefensees Torschlusspanik

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Nach vier Jahren Windstille entdeckt Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD) plötzlich die Windenergie.
Die von der SPD/CDU-Regierung veröffentlichten Pläne für Offshore-Windparks werden von Experten heftig kritisiert.
Sie kommen zu spät und sind unausgegoren. Das Schlimmste aber ist, dass die Pläne bereits viel früher hätten verwirklicht werden können. Bereits 2002 haben wir Grüne die “Strategie der Bundesregierung zur Windenergienutzung auf See” durchgesetzt, die der SPD-Minister jetzt zur Grundlage für den Gebietsplan gemacht hat – mit sieben Jahren Verspätung!
Die Plan-Präsentation kurz vor der Wahl zeigt, worum es geht: Wahlkampfgetöse statt nachhaltiger Politik.
Immer noch sind die Rahmenbedingungen für Offshore-Windparks viel zu unsicher. Das gilt vor allem für die Finanzierung. Das begünstigt Stromkonzerne wie Vattenfall, deren Kassen gefüllt und die deswegen weniger auf Kredite angewiesen sind. Und diese von SPD und CDU gehätschelten Konzerne sind wahrlich nicht die Innovationsmotoren in Sachen Erneuerbare Energie.
Sie wollen ihre Kassen lieber weiter mit Dino-Technologien wie Atomkraft und Kohle füllen. So verzockt die SPD/CDU-Regierung Deutschland Führungsrolle in dieser Jobträchtigen Zukunftsindustrie.
Das zeigt: Wir brauchen den Green New Deal mit Investiotionen in Bildung und neue Technologien – um Jobs zu schaffen und Zukunft zu sichern.
Steinmerkel gegen Merkelmeier 0:0
TV-Duell gerät zum TV-Duett.
Vier weitere Jahre Große Koalition drohen. Das TV-Duell zwischen Amtsinhaberin Merkel und ihrem Stellvertreter Steinmeier kannte nur einen Sieger: Die Fernbedienung. In einem sterbenslangweiligen Talk wurden alle Zukunftsthemen sauber umschifft:
Über Bildung wurde gar nicht gesprochen, Familienpolitik kam nicht vor und zu Umweltpolitik und neuen Jobs gab es nur das große Gähnen. Von Themen wie Internetfreiheit oder Generationengerechtigkeit ganz zu schweigen.
Ich hatte offen gestanden schon nach dreißig Minuten Mühe, meine Augen noch offen zu halten und habe mich dann ab der ersten Hälfte meinem Abwasch und dem Haushalt gewidmet – begleitet von bleierner Rechthaberei („Wer hat´s erfunden?“) – als ob irgendjemand in Deutschland interessieren würde, ob nun Frau Merkelmeier oder Herr Steinmerkel ratlos vor der Klimakrise steht.
Das Duett der Großkoalitionäre zeigt, dass die Großen ordentlich Zunder von den Kleinen brauchen. Wer SPD wählt, bekommt jedenfalls vier weitere Jahre Ideenlosigkeit frei Haus.
Die Mär vom billigem Atomstrom

Seit 1950 wurde die Atomenergie mit über 164 Mrd. Euro gefördert.
Keine Rede davon, dass Atomstrom billig ist. Mit ihren abgeschriebenen Reaktoren verdienen sich die Konzerne heute eine goldene Nase.
Aber der Verbraucher hat nichts davon. Im Gegenteil: Als Steuerzahler hat er nicht nur den Bau der Anlagen subventioniert sondern wird noch viele, viele Jahre für die sichere Entsorgung des nuklearen Mülls blechen.
Atomkraft hat in Deutschland keinen Rückhalt mehr. Die Pro-Atom-Politik von Union und FDP ist Politik gegen die Bevölkerung. Eine Studie der Klima-Allianz stellt in ihrer Studie zum Klimaschutz den Deutschen in Sachen Umweltbewusstsein ein gutes Zeugnis aus.
Wie viele andere Menschen im Land finde auch ich: Ein ökologisches Umsteuern ist notwendiger denn je. Dazu gehört auch die Konzentration auf erneuerbare Energien und der Abschied vom Klimakiller Kohle und von Atom. Schwarz-Gelb will auf den Atomkurs zurück. Wir Grüne wollen den Atomausstieg konsequent fortsetzen – und Krümmel gar nicht erst wieder ans Netz lassen.
Jetzt wechseln: HAMBURG ENERGIE ist da!
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Hamburg hat einen neuen, sauberen Stromversorger: HAMBURG ENERGIE. Ab sofort können sich alle Hamburger Haushalte für sauberen Strom vom kommunalen Energieversorger entscheiden.
Ich rufe dazu auf, sich jetzt von Atom- und Kohelstrom zu verabschieden.
Es freut mich sehr, dass HAMBURG ENERGIE als Energieversorger in den Markt einsteigt. Dort trifft HAMBURG ENERGIE nicht zuletzt auf Vattenfall, den Konzern, der stur an Atom und Kohle festhält. HAMBURG ENERGIE ist dagegen Kohle- und atomfrei, dezentral und auf Basis erneuerbarer Energien.
Wer zu HAMBURG ENERGIE wechselt, stärkt auch ein städtisches Unternehmen. Jeder Wechsel trägt dazu bei, dass in neue regenerative Energieanlagen in Hamburg und Umgebung investiert wird.
Mein Dank geht an den Senat und vor allem an Senatorin Anja Hajduk, die diesen Start ermöglicht hat.
Aktion: Vattenfall stoppen
Vattenfall hat es sich bei vielen Bürgerinnen und Bürgern wegen seiner hohen Strompreise verdorben.
Dabei hat Vattenfall noch ganz anderes auf dem Kerbholz: Die Verantwortung für den Pannenreaktor Krümmel, das festhalten an der Atomkraft oder den Bau unsinniger, klimaschädlicher Kohlekraftwerke. Kurz: Vattenfall ist das Stoppschild auf Deutschlands Weg zu Innovationen und Erneuerbaren Energien.

Farid Müller und Katharina Fegebank
Deswegen haben heute die Bundestagsdirektkandidaten für Harburg, Manuel Sarrazin, Altona, Katharina Fegebank, und Wandsbek Anjes Tjarks und ich mit einer Aktion darüber informiert, wofür Vattenfall steht und wie man sich gegen Vattenfall wehren kann.

- Farid Müller, Anjes Tjarks und Manuel Sarrazin
Für mich bleibt es dabei: Wer, wie die Große Koalition, die Kohle fördert und wer wie Schwarz-Gelb den Atomausstieg kündigen will, der stellt die Weichen weg vom Klimaschutz und zurück in die Vergangenheit.
Mehr Fotos gibt es auf meinem Facebook-Profil.
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