Willkommen zum Neujahrsempfang 2012!
Farid Müller und Fraktion laden zum Neujahrsempfang ins Rathaus
Am 20. Januar 2012, 19:30 Uhr ist es wieder soweit, die GAL-Bürgerschaftsfraktion mit Farid Müller laden zum traditionellen Neujahrsempfang ins Rathaus ein. Mit dabei wieder die Wunderbar für die Musik und zum Weiterfeiern, das Cafe Gnosa zum Vor- und Nachfeiern, die Jungs vom AIDS-Präventionsprojekt Hein & Fiete für das Catering und unendliche viele Gäste….
Als Gastredner erwarten wir den Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten Robert Habeck der schleswig–holsteinischen Grünen aus Kiel. Anja Hajduk, Ex-Senatorin und stellv. Fraktionsvorsitzende der GAL-Bürgerschaftsfraktionen werden mit mir das grün politische Jahr 2012 einläuten. Nach den Reden ist bei Sekt und Häppchen Raum für Plauderei. DJ Mika aus der Wunderbar wird den Empfang musikalisch begleiten.
Impressionen vom GAL-Neujahrsempfang 2011
Get the Flash Player to see this player.Um Anmeldung wird gebeten bis Dienstag, den 17. Januar 2012: Britta Pläschke, Tel. 040-42831-1397 oder info@gal-fraktion.de
Wer gerne seine Neujahrseinladung demnächst direkt erhalten möchte, kann in den Abgeordnetenbüro-Verteiler Farid Müller aufgenommen werden und sendet bitte seine Mail- und Postadresse an farid.mueller@gal-fraktion.de; Stichwort ‘Neujahrsempfang’.
Mehr Fotos vom letzten Neujahrsempfang können über folgenden Link eingesehen werden:
Mehr tun gegen Homophobie!
HSV und FC St.Pauli fordern mehr Anstrengungen
Gestern abend am 5. November 2011 trafen erstmals Vertreter von zwei Fussball-Profi-Clubs auf offen schwule Amateur-Fussballer anläasslich des startschussMasters Turnier aus ganz Deutschland und dem EU-Ausland. Es ist das größte Turnier seiner Art. Es war schon besonderer Moment für alle, wissen doch alle um das Tabu dieses Themas im Fussball.
HSV-Nachwuchsleiter Reinhardt hofft auf erstes Coming-Out im Profibereich - Pauli-Vizepräsident Spies: Debatte über Homosexuelle teilweise absurd und entwürdigend
Spies sagte, der Profifußball sei einer der wenigen Lebensbereiche, in dem Verklemmung vorherrsche. Es sei in den vergangenen Wochen absurd gewesen, dass Nationalspieler oder ehemalige Nationalspieler betont hätten, nicht schwul zu sein. Konkret bezog sich der 56-Jährige auf die Äußerungen des ehemaligen Wolfsburger Fußball-Profis Arne Friedrich. Spies sagte, er habe es als “entwürdigend” empfunden, dass so etwas nötig sei für Friedrich. Es gebe in dieser Diskussion keine Entspannung, so dass die Anstrengungen, dieses Tabu zu brechen, eigentlich verdoppelt werden müssten. Das Turnier des schwul-lesbischen Vereins Startschuss SLSV Hamburg sei dafür ein wichtiges Zeichen.
Videos vom Turnier:
Rede von Bastian Reinhard; HSV
Rede von Vize-Präsident Spies, FC St. Pauli
Solidarischer Profi-Fussball
Erstmals stützen HH’s Profivereine schwule Amateurfussballer
Erfreuliche Premiere: Hamburg’s Profivereine solidarisieren sich mit schwulen Amateurfussballer anläßlich des bevorstehenden StartschussMaster-Tunier am 5. November 2011 in Hamburg.
Am 5. November 2011 treffen 16 Mannschaften aus ganz Deutschland und Europa in einem Hallenturnier wieder aufeinander. Die Siegerehrung wird auf meine Einladung hin, wieder traditionell im Rathaus stattfinden.
Nur diesmal wird es etwas anders sein. Die immer wieder vielbeklagte Diskriminierung von jungen schwulen Fussballern im Amateurbereich und vor allem im Profigeschäft wird erstmals Solidarität seitens der beiden Profivereine selbst erfahren. Georg Spies, aus dem Vorstand des FC St.Pauli und Bastian Reinhard, Leiter der Nachwuchsabteilung beim HSV, werden auf meine Einladung hin Grußworte zur Siegerehrung sprechen.
Das ist ein erfreuliches Signal für alle anwesenden jungen Fussballer, aber auch ein positives Signal an diejenigen im Profifussball, die sich aus guten Gründen noch nicht geoutet haben, aber natürlich den Versteckstress ständig spüren. Es geht auch real weit über die positiven Signale der Verbandsvertreter hinaus, denn letztlich muss ein Umdenken in den Fussballvereinen vor Ort beginnen. Der 5. November 2011 kann hier im Hamburger Rathaus ein wichtiger Weckruf sein.
Pressereaktionen Profis solidarisieren sich
Hinnerk Hamburgs schwules Stadtmagazin dazu
Ältere Posts zum Thema:
Schwuler Fussball trifft sich in Hamburg
Schwules Jugendzentrum
SPD verabschiedet sich vom schwulen Jugendzentrum
Auf der Podiumsdiskussion des Christopher-Street-Days gab der Abgeordnete Kühn die Pläne der SPD-Bürgerschaftsfraktion hinsichtlich der noch von Schwarz-Grün bereitgestellten Mittel für ein schwules Jugendzentrum in Hamburg bekannt.Die 65.000€ sollen nun dem Magnus-Hirschfeld-Centrum und dem JungLesbenZentrum Intervention zur Verfügung gestellt werden. Mit dieser Richtungsentscheidung verabschiedet sich die Hamburger SPD von dem Ziel, die schwule Jugendarbeit in Form eines Kompetenzzentrums für Hamburger Schulen und Jugendarbeit zu stärken. Besonders für das angelaufene Aufklärungsprogramm in den Hamburger Schulen ist dies ein Rückschlag, Erfahrungen aus anderen Bundesländern mit solchen Jugendzentren unterstützen diese Einschätzung.
Der mehrfach evaluierte Bedarf in der schwulen Jugendarbeit im MHC hätte fachlich für einen Einsatz ohne Abstriche in diesem Bereich gesprochen. Wenn die SPD auch einen zusätzlichen Bedarf in der lesbischen Jugendarbeit sieht, hätte sie die Mittel insgesamt aufstocken müssen. Mit insgesamt 105.000€ (inklusive der aktuell bereitgestellten Mittel) hätte es den Start eines schwulen Jugendzentrum geben können. Damit wären auch erhebliche Chancen entstanden, zusätzliche Mittel über Spenden und andere Zuwendungen jährlich zu erhalten. Dies sind jedenfalls die Erfahrungen aus anderen Städten mit bereits etablierten schwul-lesbischen Jugendzentren. Diese Chancen sind nun vertan, am Ende bleibt nur Stückwerk für die betroffenen Jugendlichen übrig.
Jeder neue Senat hat das Recht, mit seiner Mehrheit inhaltliche Akzente zu setzen.Die Absage an die Einrichtung eines schwulen Jugendzentrums in Hamburg, ist jedoch ein schwerer politischer Richtungsfehler.Durch die erfolgreiche Liberalisierung der letzten Jahre rückt die Jugendberatung in den Schulen und eben auch in der Jugendarbeit in der Vordergrund staatlicher Fürsorge. Ohne ein solches Kompetenzzentrum für Lehrer und Sozialpädagogen in der Jugendarbeit, wird dieser Weg verbaut. In den jetzt anlaufenden Haushaltsberatungen werden wir diese Fehlentscheidung zum Thema machen.
Infos zum Thema:
Gay St.Petersburg in Hamburg
Schwul-lesbische Bürgerrechtler im Rathaus
Zum Christopher-Street-Day (CSD) besuchen schwul-lesbische Bürgerrechtler aus der Partnerstadt St.Petersburg die Hansestadt. Die Vertreter der Fraktionen von Linke, FDP, SPD und Grünen trafen sich zum Meinungsaustausch mit den Aktivisten im Rathaus.Das war ein Besuch, den es zur zeit umgekehrt im Rathaus St.Petersburg nicht geben dürfte, schwule und lesbische Aktivisten in der Duma von St.Petersburg? Undenkbar! Auf Einladung der Stadt (noch unter Schwarz-Grün in die Wege geleitet) war es aber umgekehrt sehr wohl möglich!
Auf Anregung des Lesben- und Schwulenverbandes bat ich die Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen zum Meinungsaustausch mit den Gästen aus St.Petersburg ins Rathaus. Mit dabei waren auch noch Mitarbeiter des Deutsch-Russischen Jugendaustausches und Mitarbeiter der Senatskanzlei im Bereich Städtepartnerschaft und Hamburg Pride e.V. als Veranstalter des Hamburger CSD.
Die Bürgerrechtler aus St.Petersburg haben uns Parlamentarier gebeten, bei der Formulierung eines neuen Memorandums der Stadtepartnerschaft Hamburg-St.Petersburg auch dafür zu sorgen, dass schwul-lesbische Belange dort explizit aufgenommen werden. Alle anwesenden Fraktionsvertreter haben hier Unterstützung signalisiert.
Die ist auch bitter nötig, denn der Schwulenhass (Homophobie) in St.Petersburg ist enorm und die Politik verhindert gerne mal Demos und Sichtbarkeit von Schwulen, Lesben und Transgender. Doch nur diese Sichtbarkeit wird auch zur Akzeptanz benötigt. Auch hier bedarf es deutliche Worte aus Hamburg, das Verbot von CSDs oder sonstigen öffentlichen Veranstaltungen der schwul-lesbischen Community ist nicht akzeptabel.
Wir Parlamentarier überlegen jetzt, mit einem übergreifenden Antrag in der Bürgerschaft den SPD-Senat bei den Verhandlungen eines neuen Memorandums inkl. Schwule & Lesben “zu unterstützen”.
Großer Andrang im Rathaus
10 Jahre Homo-Ehe – über 400 Gäste kamen und feierten
Heute:10 Jahre Homo-Ehe!
Rekordanmeldung für GAL-Rathausempfang
Heute feiert Deutschland 10 Jahre Homo-Ehe und Hamburg kann stolz auf seinen Anteil daran sein. Der Ansturm auf unseren heutigen Rathausempfang anläßlich dieses Jahrestages zeigt die Bedeutung dieser gesellschaftlichen Erneuerung. Als Gastredner erwarten wir heute Volker Beck aus Berlin, Videos von damals erinnern an die Massentrauung im Rathaus Altona, Cristina aus dem Pulverfass singt Lieder über die Liebe und es wartet eine kleine Überraschung auf die Paare von damals, die heute ihren 10. Hochzeitstag im Hamburger Rathaus feiern.
Wir können zurzeit keine Anmeldungen mehr annehmen, mit 400 gemeldeten Gästen platzt der Kaisersaal schon jetzt aus allen Nähten. Für alle die nicht dabei sein können, veröffentlichen wir morgen natürlich die schönsten Fotos von diesem Event.
Aktuelle Pressemeldungen zu 10 Jahren Homo-Ehe:
Mein Open Air Kino Tipp:
“MILK” – Sean Penn holt als schwuler Stadtabgeordneter einen Oscar
Mein Open Air Kino Tipp zum Start in die Christopher-Street-Day Woche 2011: Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg zeigen am 31. Juli 2011, ab 21:30 Uhr „Milk“ in Kooperation mit dem LSVD Hamburg e.V. und Hamburg Pride als Open Air – Vergnügen im Schanzenpark. Picknickkorb nicht vergessen.
Harvey Milk wurde nach mehreren erfolglosen Anläufen 1977 als erster offen schwuler Mann in den Stadtrat von San Francisco gewählt. Der charismatische Kämpfer für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben macht sich mit den vielen Initiativen, die er sofort anstößt, nicht nur Freunde. Nach gerade einmal einem Jahr im Amt wird er von seinem Kollegen Dan White erschossen.
Sein Mord löste landesweit Demonstrationen und Unruhen von Bürgerrechtlern und vielen Lesben und Schwulen aus. Inzwischen gibt es in den USA sehr viele offen lesbische und schwule Abgeordnete auf allen Ebenen des förderalen Staates USA. Sie alle müssen sich dem Mehrheitswahlrecht in Wahlkreisen stellen, nur die Kandidatin oder der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnt.
Also, wenn es nicht regnen sollte, kommt alle zahlreich, so einen Film open air zu sehen, ist etwas ganz anderes als im Kino. Ich bin jedenfalls vor Ort und freue mich auf einen tollen Filmabend.
Ort: ARRIBA – Das Picknick Open Air Kino im Schanzenpark, 21:30 Uhr
Einlass: 20:30 Uhr
Eintritt:7 €, ermäßigt 6 €
USA 2008, 128′, Regie Gus van Sant, Deutsche Fassung – in der Titelrolle: ein überragender Sean Penn.
Ältere Posts zum Thema:
Schwules Jugendzentrum
SPD schlingert ohne Konzept
Die Zukunft des von Schwarz-Grün geplanten schwulen Jugendzentrums ist weiter offen. Dies ist das Ergebnis meiner Schriftlichen Kleinen Anfrage an den SPD-Senat.
Aufgrund der starken Nachfrage hatte der schwarz-grüne Senat Mittel für die Gründung eines schwulen Jugendzentrums bereit gestellt. Zwar hat die SPD nach Übernahme der Regierungsverantwortung diese zusätzlichen Mittel in Höhe von 65.000 Euro weiter im Etat belassen, doch sind sie nicht mehr für schwule, sondern für gleichgeschlechtliche Jugendarbeit vorgesehen. Nach dem bisherigen schwarz-grünen Konzept stünden insgesamt 105.000 Euro für schwule Jugendarbeit zur Verfügung. Die Aufweichung des Verwendungszwecks weist auf eine veränderte Zielsetzung hin. Was genau der Senat plant, bleibt ungewiss.
Die schwule Jugendberatung im Magnus-Hirschfeld-Centrum (mhc) hat in den Jahren 2009 und 2010 bei der Behörde Überlastungsanzeigen erstattet. Dadurch wurde deutlich, dass die Grenze der Beratungskapazitäten erheblich überschritten wurde. Der schwarz-grüne Vorgängersenat hatte aus diesem Grund Gelder für den stark unterfinanzierten Beratungsbereich bereit gestellt. Der SPD-Senat scheint nun aber ahnungslos, nach welchem Konzept er die Mittel verteilen soll. Stattdessen plant er die für das schwule Jugendzentrum vorgesehenen Gelder nun generell für gleichgeschlechtliche Jugendarbeit ein.
Das geplante schwule Jugendzentrum könnte so vor dem Aus stehen. Es war von Schwarz-Grün als Hauptansprechpartner und künftiges Kompetenzzentrum für Schulen und andere Jugendeinrichtungen vorgesehen. Ebenfalls sollte das Schul-Aufklärungsprojekt „Soorum“ dort angedockt werden, um die Expertise im Jugendbereich zu bündeln. Die von Schwarz-Grün angeschobenen Maßnahmen an den Schulen sollten aus diesem Zentrum heraus personell und inhaltlich begleitet werden. Auch sollte der zunehmende Bedarf an Hilfe bei schwulen Jugendlichen mit Migrationshintergrund von diesem Zentrum aus gedeckt werden.
Ich meine, die SPD regiert hier ohne Konzept für lesbische und schwule Beratungseinrichtungen. Ich warne den Senat davor, wachsende Probleme im Beratungsbereich von jungen Lesben und Schwulen mit einer Zersplitterung der bereitgestellten Zusatzmittel zu lösen. Jungen Menschen muss da geholfen werden, wo der Bedarf groß ist. Wenn neue Bedarfe als relevant von der SPD erkannt werden, müssen dafür auch neue Zusatzmittel bereitgestellt werden. Der Senat darf Lesben, Schwule und Transgender bei der Verteilung der Mittel nicht gegeneinander ausspielen.
2.401 Eingetragene Lebenspartnerschaften in Hamburg
Interessant: Homo-Paare lassen sich weniger scheiden
in Hamburg haben sich seit dem 1. August 2001 bis heute 2.401 als Eingetragene Lebenspartner vermählt. Das ergibt sich aus meiner Kleine Anfrage zu Lebenspartnerschaften in Hamburg an den Hamburger Senat. Aufhorchen ließ die relativ niedrige Zahl von 236 Scheidungen in diesem Zeitraum.Diese Kleine Senatsanfrage im Vorfeld des 10-Jährigen Jubiläums des Lebenspartnerschaftsgesetzes soll uns Hamburgerinnen und Hamburgern ein Gefühl geben, wie dieses für Lesben und Schwule historisch wichtige Gesetz zur Anerkennung ihrer Liebe auch angenommen wird.
Interessant ist, dass die meisten Eingetragenen Lebenspartnerschaften im Bezirk Nord eingegangen wurden, da scheinen offenbar viele lesbische und schwule Paare zu leben….
Was die niedrige Scheidungsrate bei Lesben und Schwule betrifft, hier in Hamburg liegt sie bei 9,8% bei den heterosexuellen Ehen liegt die Scheidungsrate in Westdeutschland bei 43,6% (im Osten bei 37,1%, Quelle: Statistisches Bundesamt). Warum nun die Eingetragenen Lebenspartnerschaften statistisch so stabil sind, dass sollte doch mal in einer näheren Untersuchung herausgefunden werden. Bis dahin können wir nur spekulieren.
Fakt ist aber, dass das Lebenspartnerschaftsgesetz in Hamburg bei Lesben und Schwulen angenommen wird und das trotz noch fehlender rechtlicher Gleichstellung zum Beispiel bei der Einkommensteuer. Aber immerhin, in allen Hamburger Landesgesetzen sind Eingetragene Lebenspartner inzwischen mit den Hetero-Ehen gleichgestellt. Der Rest muss im Bundestag und Bundesrat entschieden werden.
Bündnis-grüner Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe im Bundestag
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