10. Dezember 2009 
1 Stern 6
4

Platz da für die Beatles von Morgen

http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de

http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de

Plattenfirmen, neudeutsch Labels, werden in Hamburg ab sofort bei der Förderung von Independent-Musik unterstützt.

Das ist Inhalt eines Antrags, der am Donnerstag von CDU und GAL in der Bürgerschaft eingebracht und einstimmig verabschiedet wurde.

Zusammen mit meinem medienpolitischen Kollegen von der CDU, Andreas Wankum, habe ich am Dienstag, den 8.12.2009 den Antrag dazu im Plattenladen “Hanseplatte” im Karoviertel vorgestellt.

Hamburg wird das erste Bundesland, das seine Musikwirtschaft mit diesem speziellen Förderinstrument unterstützt.

Gerade die Musikwirtschaft leidet unter den Gratis-Downloads im Internet. Die großen Plattenfirmen haben ihre Nachwuchsförderung fast gänzlich aufgegeben. Deswegen sind heute die kleinen, unabhängigen Labels der Motor der Nachwuchsförderung im Musikbereich. Damit das auch so bleibt, soll ein Förderprogramm die Musikproduktion in Hamburg mit jährlich 150.000 Euro unterstützen.

Zur Finanzierung der Musikwirtschaft gibt es bisher nur das Bundesprogramm „Initiative Musik”. Hamburg liegt bei den Förderanträgen auf Platz 3 nach Berlin und NRW. Damit wird deutlich, dass die Hansestadt über ein deutliches höheres Potenzial in der Musikwirtschaft verfügt, als andere Bundesländer.

In Hamburg hatten die Beatles ihren Durchbruch, hier wird seit Jahrzehnten gute Popmusik gemacht. Die Entwicklung des Reeperbahnfestivals und das neue Förderprogramm für die Live-Music-Clubs zeigen, dass Hamburg sich immer weiter zur Musikstadt entwickelt.

Antrag Hamburgs Labels stärken – Musiknachwuchs fördern

Die Hauptstadt ist neidisch…Berliner Morgenpost dazu

Hamburger Abendblatt

Die Welt

ddp Text

TIDE Interview zur Labelförderung

18. November 2009 
1 Stern 7
7

Hamburg verbessert Schutz vor Passivrauchen

 Rauchverbot

CDU und GAL haben sich auf ein neues Passivraucherschutzgesetz geeinigt.

Der Schutz wird in Hamburg gestärkt, Ausnahmen beseitigt. Eckkneipen bekommen aber einen besonderen Status.

Grundsätzlich gilt für die Zukunft: Überall, wo gegessen wird, ist Rauchen tabu. Bei Kneipen, in denen es nur Getränke gibt, kommt es auf die Größe an: Über 75 Quadratmeter darf nur geraucht werden, wenn es dafür einen separaten Raum gibt, der obendrein nicht größer als der Nichtraucherbereich sein darf. In Getränkekneipen unter 75 Quadratmetern, also den klassischen Eckkneipen, darf geraucht werden, wenn dort kein Raucherraum eingerichtet werden kann.

In allen Raucherzonen gilt: Zutritt erst ab 18 – Jugendliche dürfen sich dort nicht aufhalten.

Die Haltung zum Rauchen ist geprägt davon, ob man eher dem Freiheitsaspekt oder dem Gesundheitsaspekt zuneigt. Beide Ansichten verdienen Respekt. Als Grüner kann ich daher mit dem Kompromiss gut leben. Mich freut vor allem, dass das neue Gesetz mehr Klarheit bringt und den Schutz ausweitet.

Das neue Gesetz entlastet im übrigen auch die Wirte kleiner und kleinster Kneipen auf dem Kiez.

GAL CDU Antrag Passivraucherschutzgesetz 2009

Anhörung zur Novellierung des Passivraucherschutzgesetz

5. November 2009 
1 Stern 5
7

Super – Sternbrückenclubs können bleiben!

Sternbrücken Clubs

Hamburgs Musikszene atmet auf

Soeben habe ich vom Inhaber des Live Music Clubs Waagenbau, John Schierhorn, erfahren, dass die Deutsche Bahn die Mietveträge für Waagenbau, Astra-Stube und Fundbureau für 4 Jahre verlängert hat.

Damit ist eine Schließung dieser für die Musikszene so wichtigen Clubs zum Ende des Jahres vom Tisch. Die Deutsche Bahn hatte den Clubs im Sommer kurzfristig gekündigt, weil durch das Konjunkturprogramm die Bahn die sanierungsbedürftige Sternbrücke auf einmal schneller in Stand setzen kann.

Obwohl den Clubbetreibern immer klar war, dass diese Sanierung ansteht, überraschte diese Kurzfristigkeit dennoch und stellte die Clubs von heute auf morgen vor existenzielle Probleme.

Als die Clubs auch um Hilfe von der Stadt baten, habe ich als Abgeordneter für meine Fraktion einen Brief an die DB geschrieben und um Aufschub für die Kündigung gebeten. In einem Antwortschreiben hatte die DB den Clubs dann zugesichert, alle Möglichkeiten zu prüfen, die kurzfristige Kündigung zu vermeiden.

Eben gerade hat die DB mir in einem Faxbrief (siehe unten) diese erfreuliche Entwicklung bestätigt!

Die jetzt bekanntgewordene Vertragsverlängerung um 4 Jahre ist für die Clubs eine glückliche Fügung, denn geeignete Räumlichkeiten in Szeneumgebung sind rah und nicht immer finanzierbar. Auch mögliche  Probleme mit der Wohnbevölkerung im Hinblick auf Krach und Verkehr wären eine Hürde gewesen.

Ich freue mich sehr über diese Entwicklung und gratuliere den Clubs zu ihrem Erfolg!

Weitere Posts zum Thema:

Sternbrücken-Clubs: Bahn stellt Fristverlängerung in Aussicht

Faxbrief der DB an Farid Müller

3. November 2009 
1 Stern 5
0

Wer gegen wen? Kultur-Kommerz-Stadtentwicklung

St. Pauli und Fernsehturm

Debatte um die Kreative Stadt

Das Manifest Not in our name, Marke Hamburg” von einigen Künstlern wie Ted Gaier (Die Goldenen Zitronen), Melissa Logan (Chicks On Speed), Rocko Schamoni, Peter Lohmeyer, Tino Hanekamp (Uebel &Gefährlich) hat in Hamburg eine Diskussion über Kreative, Gentrifizierung und den Umgang der Stadtpolitik damit ausgelöst.

Ich persönlich finde zwar, dass das Papier einige Mißstände aufgreift, aber in der Analyse und der Schuldzuweisung nicht greift. Ich fühlte mich als einer, der sich ja auch viel für die Kreativen einsetzt, missverstanden und ignoriert und war deswegen auch persönlich ein wenig angefasst von dem Manifest. Meine im TV-Interview bei Hamburg1 geäußerten Begriffe wie “bornierter Kultursozialismus” sind aus dieser Situation heraus entstanden.Sie sollen aus meiner Sicht aber nicht mehr die notwendige inhaltliche Debatte überschatten.

Ich glaube, dass es jetzt wichtig ist, über das Selbstverständnis Hamburgs und über die Förderung von Kreativität in diesem Zusammenhang zu diskutieren und freue mich, dass dieses Thema am Mittwoch, den 4.November in der Aktuellen Stunde der Bürgerschaft zu Sprache kommt.

26. September 2009 
1 Stern 12
1

Im Ziel angekommen – Wahlkampfabschluss in Hamburg Mitte

Letzter Tag – letzte Infostände – letzte Eindrücke: beim schönen Hamburgwetter durch Barmbek, Neustadt und St. Pauli!

17. September 2009 
1 Stern 17
2

Sternbrücken-Clubs: Bahn stellt Fristverlängerung in Aussicht

Sternbrücken Clubs

Neue Hoffnung für die Live-Musik-Clubs an der Sternbrücke.

Die Kündigungen durch den Vermieter Deutsche Bahn hatten die Zukunft dieser in Hamburg wichtigen Institutionen in Frage gestellt.

Bedroht von der Schließung zum Jahresende sind die Clubs „Waagenbau”, „Astra Stube” und „Fundbüro”.

Ich hatte nach Bekanntwerden der Kündigungen der Deutschen Bahn geschrieben und mich für eine Fristverlängerung stark gemacht.

Heute hat mir die Bahn in einem ausführlichen Schreiben geantwortet und den Clubs eine Fristverlängerung in Aussicht gestellt.

Außerdem wird eine neue Instandsetzungs-Strategie geprüft, die ebenfalls zu einer Fristverlängerung führen kann.

Die DB hat für Anfang Oktober technische Prüfungen in den Clubs angekündigt, um die Frage der Mietfristen und der Instandsetzung zu klären.

Es freut mich, dass die öffentliche Diskussion um die Zukunft dieser wichtigen Clubs bei der Deutschen Bahn auf positive Resonanz gestoßen ist.

Jetzt bleibt den Clubs und der Stadt mehr Zeit bei der Suche nach neuen Räumen. Die Chancen für den Erhalt der Live-Musik-Clubs sind dadurch erheblich gestiegen.

11. September 2009 
1 Stern 26
7

Farid Beats/Konzert mit Dirk Darmstädter/16.9./Knust

Dirk Darmstädter

DIRK DARMSTÄDTER, SWEETY GLITTER & THE SWEETHEARTS und Gäste werden am Mittwoch, 16. September im KNUST ein Konzert für Farid gegen Goliath geben. 

Das rockt: Dirk Darmstädter (Ex- Leadsänger der JEREMY DAYS) und Sweety Glitter & The Sweethearts geben im legendären Knust auf St. Pauli ein Benefiz-Konzert zugunsten des Wahlkampfs von Farid gegen Goliath.

Dirk Darmstädter macht seit seiner frühen Kindheit Musik. Er ist gebürtiger Hamburger, und kehrte 1976 nach einem Umzug nach Teaneck, New Jersey, in die Hansestadt zurück. Nach sieben Jahren mit den Jeremy Days gründete er 2002 das Label Tapete Records.

Sweety Glitter & The Sweetharts

Sweety Glitter & The Sweethearts sind eine seit 20 Jahren auftretende Glamrock-Legende. In 1.000 Konzerten haben sie ihr Publikum mit ihrer musikalischen Brillianz hingerissen.

ZEIT: MITTWOCH; 16. SEPTEMBER, BEGINN: 21.00 UHR (EINLASS: 20.00 UHR)

ORT: KNUST, NEUER KAMP 30, ST. PAULI

TICKETS: VVK IN ALLEN BEKANNTEN LÄDEN 8,- EURO / ABENDKASSE 10,- EURO
TICKETS ONLINE HIER BESTELLEN

7. September 2009 
1 Stern 9
5

Ein neues Musikradio für Hamburg

MFM FLUX Plakat

Die GAL-Bürgerschaftsfraktion holt ein redaktionelles Musikradio nach Hamburg.

Zum 14. September 2009 startet für vier Wochen FluxFM in Hamburg seinen Sendebetrieb auf 106,0 UKW und im Internet unter www.fluxfm.de, wo der Sendebetrieb dauerhaft fortgesetzt wird.

Anlässlich des Reeperbahnfestivals hat FluxFM bei der Bundesnetzagentur und beim Medienrat Hamburg/Schleswig-Holstein eine Eventfrequenz erstmals für Hamburg beantragt. Am 2. September hat der Medienrat darüber entschieden.

Die MacherInnen von FluxFM betreiben mit MotorFM als privat finanzierten Sender in Berlin bereits ein redaktionelles Musikradio. Und verstehen sich als Plattform von und für Musikschaffende, NewcomerInnen und musikinteressierte HörerInnen. Im Gegensatz zu den in Hamburg aktuell sendenden Formatradios können auf redaktionellen Musikradiosendern viele Musikstilrichtungen gespielt werden.

Farid Müller, medienpolitischer Sprecher der GAL-Bürgerschaftsfraktion, sagte dazu am Montag: „Mit dem neuen Radiosender kommt die Clubmusik in die Hamburger Wohnzimmer. Das stärkt die Live-Musik und die Hamburger Musikszene.”
 
 
 

 

Hintergrund: GAL und CDU haben im Koalitionsvertrag Schritte zur Stärkung der Musikstadt und der Live Music Clubs vereinbart. Dem schon beschlossenen Ausbau der Clubförderung, der Ausschreibung eines neuen „Club Awards” und der Bereitstellung von Investitionsmitteln für die Clubs wird jetzt mit dem erstmaligen Sendebetrieb zum Reeperbahnfestival ein weiterer Förderbaustein hinzugefügt.

NachwuchsmusikerInnen und Bands brauchen eine Plattform und einen Draht in die Ohren der HamburgerInnen, Radio ist das richtige Medium dafür.

Stimmen zum Launch

“CD-Spieler, adieu! Endlich mal ‘n geiler Sender für meine Stadt!”

Fatih Akin (Regisseur und Filmemacher)

***

“Die Hamburger Band- und Musikszene ist eine der kreativsten des Landes. Schön, dass man dies nun auch endlich – jenseits von Dudelfunk und Reichweitenmaximierung – in Hamburg im Privatradio im Tagesprogramm hören kann. Für die Künstler bedeutet dies eine erhebliche Verbesserung der Chancengleichheit gegen­über Berlin.”

Andrea Rothaug (Geschäftsführerin RockCity Hamburg e.V.)

***

“Toll, dass sich endlich etwas tut in der Hamburger Radiolandschaft. Ein Sender wie FluxFM wird die Clubs und Veranstalter und damit den Musikstandort Hamburg erheblich stärken. Ich würde mich freuen, wenn es nicht nur ein ein Aktionsradio bliebe, sondern dauerhaft lizenziert würde. Hamburg braucht eine solche Plattform.”

Folkert Koopmans (Geschäftsführender Gesellschafter FKP Scorpio, Hamburg)

28. August 2009 
1 Stern 8
3

Spendenparty mit Kay Ray und Lilo Wanders ein voller Erfolg!

Am 27.08. waren Unterstützer und Interessierte zur Spendenparty eingeladen – und es wurde ein Erfolg! Ich danke allen für den tollen Abend und die reichlichen Spenden!

lilo und farid 01Kay Ray

Mit Lilo Wanders in Hochform und einem großartigen Kay Ray wurde meine Spendenparty gestern ein Höhepunkt dieses Wahlkampfs. Und es hat gezeigt: es ist möglich, einen abwechslungsreichen und bürgernahen Wahlkampf zu organisieren, ohne auf die Spenden der Groß- und Schwerindustrie angewiesen zu sein.

Mein Ziel war es gestern, mit euch nicht nur Wahlkamf zu machen, sondern auch Wahlkapmf zu feiern! Das ist uns gelungen, finde ich. Mit den zahlreichen Besuchern und der super Stimmung habt ihr mir und meinem Team einen ordentlichen Motivationsschub gegeben. Erneut wurde gezeigt, dass nicht nur der “Grüne Kern” bereit und interessiert ist, gemeinsam diesen Wahlkampf zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

publikum 03

Mein Dank gilt allen Gästen und eurem Einsatz – vielen Dank für die reichlichen Spenden! Und natürlich Danke einer fantastischen Lilo Wanders, die uns beschwingt und heiter durch den Abend führte, und einem energiegeladenen und frech-kämpferischen Kay Ray, dessen Show so manchem lange in Erinnerung bleiben wird – Hut ab!

publikum 02

So starten wir in die letzten Wochen durch! Die nächsten Veranstaltungen und Termine findet ihr hier auch meiner Seite. Wer es gestern nicht geschafft hat, zu kommen, dem sei gesagt: mit uns ist immer Stimmung!

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Farid

Lilo und Farid (2)

24. August 2009 
1 Stern 10
2

Spendenparty für Farid gegen Goliath

Lilo Wanders und Kay Ray geben sich die Ehre – am 27. August ab 20 Uhr im Club ON AIR, Spielbudenplatz 22, Reeperbahn, LIVE

Benefiz

Der Wahlkampf wird heißer – sei dabei, wenn wir gemeinsam einen weiteren Höhepunkt im August setzen.

Kay Ray und Lilo Wanders in einem einmaligen Hamburger Doppel auf der Spendenparty am 27. August im Club “ON AIR”, Spielbudenplatz 22. Ab 20 Uhr gibt es einen bunten Mix aus Gesang, Kabarett, Party und politischer Information und Diskussion. Special Benefiz Cocktails! Wir wollen Spenden sammeln für den Spurt nach Berlin!

SEI DABEI: Eintritt frei – Spenden erwünscht! Anmeldung erwünscht unter info at duell-um-berlin de oder buerofarid.mueller at gal-fraktion de oder unter 040 32 87 32 79