Welt-AIDS-Tag: Feiern für die AIDS-Hilfe
Die Familie tut was: Farid Müller kellnert in der Wunderbar
Am Freitag, den 25. November 2011, ab 22 Uhr in der Wunderbar, Talstraße 14-18 ist es wieder soweit, Farid Müller wird als Barkeeper mit Valery Pearl für Umsatz und Spenden sorgen. Der Erlös geht an dieses Jahr an die Hamburger AIDS-Hilfe.Nun schon zum dritten oder vierten Mal (?) werde ich abends für die Gäste der Wunderbar barkeepern und mit Valery Perl für Getränkeumsatz sorgen. Damit ordentlich was zusammenkommt, wird aber die gesamte Wunderbar-Crew prodomo an diesem Abend arbeiten ihren Erlös und die Trinkgelder spenden.
Letztes Jahr war ich noch zu dritt mit David, dem Mr. German Leather aus Hamburg hinter der Bar, ich hoffe, er kommt an diesem Abend vielleicht als Gast und unterstützt Valery Pearl und mich beim barkeepern.
Natürlich muss ich als Abgeordneter an sich an anderer Stelle für Geld sorgen, nämlich im Parlament. Das ist auch mein Job und ich bin froh, dass ich in den letzten Jahren beitragen konnte , dass die Bürgerschaft der AIDS-Hilfe (GAL Haushaltantrag AIDS Hilfe Hamburg) und Hein&Fiete mehr Geld im Kampf gegen AIDS bereitgestellt hat.
Dennoch, möchte ich auch dazubeitragen, dass wir Schwule selbst auch etwas tun und nicht alles auf den Staat schieben. Als die Hauptbetroffenengruppe der Neuinfektionen in Hamburg hat nämlich unser Sexualverhalten viel damit zu tun, warum sich immer noch jeden Jahr zwischen 150 und 200 Hamburger neuinfizieren. Es ist deshalb wichtig, dass wir mit solchen Aktionen, wie in der Wunderbar, auch in der eigenen Szene selbst für Aufklärung und Bewußtsein sorgen, dass das Virus nach wie vor gefährlich ist und wir einfach an Safer Sex festhalten müssen.
Kommt also am nächsten Freitagabend in der Wunderbar zu Valery und mir an die Bar, bestellt, trinkt habt Spass und alles für einen guten Zweck.
Mehr Infos unter:
http://www.facebook.com/event.php?eid=188404751245716
http://www.wunderbar-hamburg.de/familie/
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Welt-AIDS-Tag 2010: Kein Grund zum Jubeln!
Clubstiftung stärkt Reeperbahnfestival
Hamburg wird wieder Hauptstadt des Pop
Die von Schwarz-Grün gegründete Clubstiftung geht an den Start. Sie ist mit 376.000 Euro ausgestattet und soll Projekte in den Hamburger Live-Musik-Clubs fördern. Die Stiftung ist der dritte Förder-Baustein, um Hamburgs Spitzenstellung bei Live- und Popmusik zu sichern. Wir Grüne begrüßen dass der SPD-Senat dieses Projekt fortführt.Meine Kollegin und Senatorin a.D. Christa Goetsch, jetzt für Kultur zuständig, meint, die privaten Musikbühnen und die Live-Musik-Szene werden durch diese Stiftung gestärkt.
Ich meine, dass mit der Stiftung zur Clubförderung Hamburg sich seinen Spitzenplatz bei Pop- und Livemusik wiedererobert. Mit den drei Instrumenten Live-Musik-Förderung, Label-Förderung und jetzt der Clubstiftung wird der Popnachwuchs in Hamburg mehr unterstützt als in jeder anderen deutschen Stadt.
Hintergrund:
Wir Grüne haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass die von der Bürgerschaft bereitgestellten Investitionsmittel in Höhe von 376.000 Euro im Jahr 2010 in die Clubstiftung überführt wurden. Damit hat die Stiftung einen Grundstock. Zudem wurde dafür gesorgt, dass die Finanzbehörde private Musikbühnen und Live-Musik-Clubs im Sinne einer Musiknachwuchsförderung als steuerrechtlich gemeinnützig einstuft.
Mehr Infos:
http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3080274/reeperbahnfestival.html
http://www.hh-heute.de/die-clubstiftung-hamburg-foerdert-live-musik/
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Platz da für die Beatles von Morgen
Super – Sternbrückenclubs können bleiben
Passivraucherschutzgesetz verfassungswidrig?
Hamburger Verwaltungsgericht ruft Karlsruhe an
In einer heute bekannt gewordenen Entscheidung des Verwaltungsgericht ist der Paragraf 2 des Hamburgischen Passivraucherschutzgesetz verfassungswidrig. Dieser Paragraf regelt, dass in Schankwirtschaften (Kneipen) ein Raucherraum eingerichtet werden darf, in einer Speisewirtschaft allerdings nicht. Diese Regelung war bisher der allseits akzeptierte Kompromiss, dass da wo gegessen wird, nicht geraucht werden soll. Diese Regelung kann nun kippen…
In einem Klageverfahren hat das Verwaltungsgericht Hamburg mit Beschluss vom 10. August 2011 (4 K 3551/10) dem Bundesverfassungsgericht die Frage vorgelegt, ob die Regelung des Hamburgischen Passivraucherschutzgesetzes (HmbPSchG), die es Inhabern von Schankwirtschaften (Kneipen) ausnahmsweise erlaubt, abgeschlossene Raucherräume einzurichten, nicht aber Gaststättenbetreibern, gegen das Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes verstößt. Damit soll das Bundesverfassungsgericht zunächst über die Verfassungsmäßigkeit dieser Vorschrift entscheiden, bevor der Rechtsstreit fortgesetzt werden kann.
Die Klägerin betreibt eine sogenannte Speisewirtschaft, in der sie warme und kalte Gerichte sowie Getränke anbietet. Die Gaststätte ist Bestandteil des sog. Autohofes Altenwerder bei der Ausfahrt Hamburg-Waltershof der Bundesautobahn 7, der in erster Linie Lkw-Fahrern als Ruhepunkt dient. Im Juni 2010 beantragte sie bei der Beklagten, der Freien und Hansestadt Hamburg, für einen kleinen Gastraum eine Ausnahmegenehmigung vom Rauchverbot des § 2 Abs. 1 HmbPSchG, um ihn als Raucherraum nutzen zu können. LKW-Fahrer als Gäste machten 80 % ihres Umsatzes aus. Von den Fahrern rauchten mindestens 95 %. Das komplette Rauchverbot in Gaststätten bedrohe die Klägerin in ihrer wirtschaftlichen Existenz, weil Umsatzeinbußen von etwa 60 % zu erwarten seien. Die Kundschaft der Lkw-Fahrer würde komplett wegbrechen. Diese wichen nach Niedersachsen oder Schleswig-Holstein aus, wo Raucherräume erlaubt seien. Die Beklagte lehnte den Antrag ab.
Mit der Klage begehrt die Klägerin die Feststellung, dass sie in dem abgeschlossenen Gastraum der Gaststätte „Trucker-Treff“ einen Raucherraum betreiben darf.
Das Verwaltungsgericht hat zur Begründung seines Vorlagebeschlusses an das Bundesverfassungsgericht ausgeführt, seiner Ansicht nach verstoße § 2 Abs. 4 HmbPSchG gegen das Grundrecht der Klägerin auf Berufsausübungsfreiheit in Verbindung mit dem Gleichbehandlungsgebot (Art. 12 Abs. 1 i.V.m. Art. 3 Abs. 1 GG). Denn in Speisewirtschaften dürften keine abgeschlossenen Raucherräume eingerichtet werden, wohl aber in Schankwirtschaften (Kneipen).
Die gesetzliche Möglichkeit, in Schankwirtschaften einen abgeschlossenen Raucherraum einzurichten, verletze den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG. Wenn der Gesetzgeber selbst Ausnahmen vom Rauchverbot zulasse, müsse er Art. 3 Abs. 1 GG beachten. Dieser verpflichte den Gesetzgeber, wesentlich gleiche Sachverhalte gleich zu behandeln. Die Differenzierung zwischen Schank- und Speisewirtschaften führe aber dazu, dass deren Betreiber unterschiedlich behandelt würden. Betreiber von Speisewirtschaften dürften ihren Gästen anders als die Wirte von Schankwirtschaften keine Raucherräume anbieten. Dafür gebe es keine sachlichen Gründe. In beiden Fällen belaste das Rauchen die Angestellten der Wirte. Angestellte in Speisewirtschaften seien aber nicht schutzwürdiger als Angestellte in Schankwirtschaften Für den Gesetzgeber seien ohnehin weitere gesundheitspolitische Gründe für die Differenzierung nicht relevant gewesen. Auch das Argument, dass sich vor allem Familien in Restaurants aufhielten und deshalb gegen die Gefahren des Rauchens besonders geschützt werden müssten, sei statistisch nicht belegt. Außerdem dürften sich Jugendliche unter 18 Jahren ohnehin nicht in Raucherräumen von Gaststätten aufhalten.
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Hamburg verbessert Schutz vor Passivrauchen
Gesetzesänderung aus 2009:
Neue Idee für’s Millerntor
Was wird aus der Gegengeraden-Tribüne?
Schwarze Gegenwelle contra roter Ziegeltribüne diese Frage muss der FC St.Pauli bis Oktober entscheiden. Hintergrund sind die Neubaupläne im Rahmen des Stadionneubaus für die Gegengeraden Tribüne. Diese soll in der längeren Saisonpause 2012 während der Europameisterschaften in Polen/Ukraine gebaut werden.Das ist schon ein gewagter Entwurf diese schwarze Gegenwelle, aber ich finde es gut, dass es jetzt noch einen Gegenvorschlag zum konventionellen Weiterbau des Stadions gibt. Erinnern wir uns, in der letzten Saison gab es diverse Diskussionen über den Zustand der Haupttribüne, zu viele Logen, zuviel Kommerz , zuwenig Spielunterstützung der Fans (machten alle nach 45 Min. längere Pause ) und so weiter.
Zwar sollen in beiden Entwürfen die bezahlbaren Plätze für die Fans im Vordergrund stehen, also keine zusätzliche Logen eingerichtet werden, dennoch, stellt sich die Frage, mit welchem architektonischen Entwurf wir die Besonderheit des Millerntorstadions besser bewahren können. St. Pauli befindet sich gerade auch im Stadtbild im Umbruch, denken wir an die tanzenden Glastürme, die ganz bestimmt nicht den Charme St.Paulis bewahren werden oder die Frage nach der Zukunft der Essohäuser.
Deswegen finde ich es gut, wenn jetzt die Fans und die Öffentlichkeit über beide Entwürfe diskutieren können. Am Ende wird man auch die Frage der Finanzierbarkeit beantworten müssen, hier gibt es noch keine abschließenden Antworten, das wird jetzt wohl erst mal hart geplant und kalkuliert.
Und natürlich werde ich am Ende auch als Bürgerschaftsabgeordneter über eine städttische Bürgschaft für den Bau der neuen Gegengeraden abstimmen. Habe natürlich als Wahlkreisabgeordneter für St.Pauli schon der Bürgschaft und dem städtischen Zuschuss für Südtribüne und Haupttribüne zugestimmt, denn die Banken gehen ja alle möglichen Risiken ein, aber unser neues Millerntor wollen sie nicht ohne staatliche Hilfen finanzieren….
Stimmen Sie auf meiner Homepage ab, welchem Entwurf Sie bei gleicher Finanzierbarkeit zustimmen würden!
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Millerntorstadion darf weiterwachsen
Rathaus Kaffeetreff St.Pauli
Farid Müller lädt zum Kaffee und Politikschnack
Nach meiner Wiederwahl als Wahlkreisabgeordneter für Hamburg Mitte lade ich jetzt wieder zu ersten Rathaus Kaffeetreff St.Pauli am Samstag, den 20. August 2011, um 16 Uhr ins beliebte Cafe Möller am Beatles Platz/Nobistor 4 ein.Hier treffen sich die St.Paulianer und weniger die Touris, das Cafè hat bisher alle Moden überlebt und vermittelt einen authentischen Eindruck von der Geschichte St.Paulis. Mit besonderem Schwerpunkt zu den Beatles. Der Kuchen ist außerordentlich und traditionell, ich lade alle St.Paulianer und Interessierte auf eine Tasse Kaffee ein.
Was erwartet einem nun an einem Samstagnachmittag mit Farid Müller im Cafè Möller? Ganz einfach, ein lockeres Zusammensein bei Kaffee und Kuchen, Infos aus dem Rathaus, die man oft nicht aus den Zeitungen oder dem Fernsehen her kennt. Und ich erhoffe mir Ihre Sicht der Dinge, über die Rathaus-Politik und was wir gewählten Abgeordneten besser machen sollen als bisher.
Aktuell beschäftigt St.Pauli zum Beispiel die Frage, was wird aus dem Antlitz St.Paulis, wenn auch noch die Esso-Häuser um die Tankstelle heraus abgerissen werden? Müssen dann Traditionsläden wie “Hundertmark”, der Live Music Club Molotow aufgeben? Und überhaupt, erkennen wir Hamburger unser St. Pauli noch wieder, wenn da auch noch irgendwelche Glaspaläste wie die “Tanzenden Türme” entstehen?
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St. Pauli: Wochenmarkt statt Music Hall eröffnet
Konzertempfehlung
Deutsch-türkische Gesangsshow überzeugt!
Gestern Abend war ich Zeuge eines wirklich seltenen Konzertereignisses im Schmidt Theater auf Reeperbahn. Ein Deutscher mit türkischer Band interpretiert türkische Songs und begeistert dabei Türkischstämmige wie Einheimische gleichermaßen. Ein weiterer Konzertabend zum Weiterempfehlen am 5. Juni 2011.Das deutsch-türkische Publikum ging bei seinen Songs und Balladen voll mit, denn Mario Rispo reicherte sie mit Geschichten aus seiner Kindheit am Osdorfer Born, einer Hochaussiedlung im Hamburger Westen, an. Da durch erhielten die Lieder, deren Sinn und Hingabe immer dem Publikum erklärt wurden, eine ungeahnte Authentizität.
Stimmgewaltig füllt er ohne Mühe den Raum des Schmidt Theaters und nimmt sein Publikum mit nach Istanbul. Viele bekannte Gesichter habe ich gestern getroffen, dabei waren Aygül Özkan, Ministerin im niedersächsischen Kabinett von McAllister (CDU), Coskun Costur, Inhaber des Hamam Hamburg, Senator Stuth mit Gattin, Nebahat Güclü, Vizepräsidentin der Bürgerschaft a.D., und natürlich auch Corny Littmann, der das ganze mit Norbert Aust unterstützt.
Für Neugierige bleibt nun noch ein Konzertabend in Hamburg, der 5. Juni 2011. Mehr Infos und Karten unter www.tivoli.de
DFB: Pauli spielt allein am Millerntor
Umfrage: Gerechte Strafe für Becherwurf?
Nun hat sich das Sportgericht des DFB entschieden, der FC St. Pauli spielt gegen Werder Bremen am 23. April vor leeren Rängen. Der Verein legte fristgerecht Einspruch gegen dieses harte Urteil ein.Damit scheint das erste Geisterspiel in der Geschichte der 1. Liga unabwindbar. Eine Anhörung zum Einspruch kann frühestens nächste Woche stattfinden.
Also, ich war beim letzten Spiel im Stadion und habe die Stimmung mitbekommen. Ich finde, dass das Urteil zu hart ist. Der Täter scheint doch keiner organisierten Fangruppe anzugehören, und warum sollen Zehntausende für die Tat eines Einzelnen bestraft werden? Klar, auch eine alternative Geldstrafe hätte den Club hart getroffen, aber jetzt gehen auch bis 750.000€ flöten, und was noch schlimmer wirkt, der Mannschaft fehlen knapp 25.000 Unterstützer im Stadion gegen Werder.
Wie sehen Sie diese einmalige Situation eines Geisterspiels in der 1. Liga am Millerntor, stimmen Sie hier auf meiner Homepage darüber ab! Mich interessiert Ihre Meinung.
Stellungnahme des FC St.Pauli zum Strafmass
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St.Pauli:Wochenmarkt statt Music Hall eröffnet
Erste Zwischennutzung des alten Rindermarktgeländes
Es ist ein guter Start in den April, heute am 1.4.2011 eröffnete der erste Wochenmarkt auf dem alten Rindermarktgelände an der Feldstraße auf St.Pauli. Eine Bürgerini hatte dafür 1.400 Unterschriften gesammelt und beim Bezirksamt Mitte abgegeben. Frau Yilmaz, die Sprecherin der Bürgerini und Inhaberin des Karo-Kiosk in der Marktstraße hatte zusammen mit Noureddine Rachid, dem Geschäftsführer des Wochenmarktveranstalters “Kreaktiva” Herrn Schreiber in seiner Funktion als Bezirksamtsleiter und mich als Wahlkreisabgeordneten zur Eröffnung eingeladen.
Der Wochenmarkt ist eine gute Mischung aus Lebensmittelhändlern und Flohmarktständen und bietet zumindest ab jetzt jeden Freitag den Anwohnern die Möglichkeit vor Ort einzukaufen. Die Stimmung ist gut und macht sehr deutlich, wie lange die Bewohner auf so ein Signal der Zwischennutzung sie gewartet haben.Ich freue mich sehr über diese Entwicklung, erst im letzten Jahr habe ich mit meinen Abgeordnetenkollegen in der Bürgerschaft einen entsprechenden Antrag einstimmig durch das Parlament gebracht, der genau diese Art von Zwischennutzung vorsah und den Bezirk Mitte entsprechend darauf verpflichtete.
Ich wünsche den Wochenmarktbetreibern viel Glück und ein gutes Handchen bei der Einbettung in den Stadtteil und ich hoffe natürlich, dass die Anwohner diesen Wochenmarkt nun auch nutzen.
Die spannende Frage, was sich eigentlich tut bei der Zwischennutzung des Gebäudes bleibt vorerst unbeantwortet. Es ist zu wünschen, dass eine interne Nutzung nicht den Wochenmarkt wieder in FRage stellt, auch sollten die Anwohner sobald wie möglich in Planungen einbezogen werden, das Misstrauen ist nämlich sehr groß.
Infos:
Wochenmarktbetreiber Kreaktiva
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St.Pauli: Spende für Schulkantine
Gut für St.Pauli: Spendabel eröffnet in der Feldstraße
St.Pauli: Spende für Schulkantine
Kantine Ganztagsschule St.Pauli erhält über 4000€ Spenden
Heute haben die Moderatoren des Radiosenders Energy der Ganztagsschule St. Pauli einen Scheck in höhe von 4.000€ für das Kantinenessen überreicht. In der Vorweihnachtszeit haben Moderatoren und Prominente auf den Weihnachtsmärkten den Pfand der Glühweinbecher als Spende für das Essen der Kinder gesammelt. Nicht viele Kinder der Ganztagsschule St. Pauli erhalten von ihren Eltern das Geld für den Mittagstisch in ihrer Schule. Dabei kochen die Kinder ihr Essen zum großen Teil selbst in der Lehrküche der Schule. Doch natürlich kosten die Zutaten und die Aufbereitung etwas Geld, so dass sich die Schule immer wieder um Sponsoren und Spenden kümmern muss, damit alle Kinder mittags etwas zu essen bekommen.
Im letzten Jahr hat dann Radio Energy entschieden, seine alljährliche Charity-Aktion zu Weihnachten zugunsten der Kantinenkasse dieser Schule zu machen. In mehreren Gesprächen zwischen Energy-Redaktion und Schulleitung ist dann das Projekt mit den Einsammeln des Glühweinbecher-Pfands bestimmt worden. Auch die Kinder der Ganztagsschule haben an der Sammlung auf den Weihnachtsmärkten teilgenommen.
Ich freue mich sehr, dass diese stolze Summe zusammengekommen ist, so sind einige Monate für das Kantinenessen dieser Kinder in 2011 gesichert. Übrigens soll die Ganztagsschule eine richtige Großküche eingebaut bekommen, die alte Lehrküche ist einfach zu klein für 150 Essen und mehr pro Tag. Wollen wir hoffen, dass die Schulbehörde dieses Vorhaben jetzt zügig angeht und umsetzt, es wird echt gebraucht hier auf St. Pauli!
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Zwei Adventskonzerte nach meinem Geschmack
Am 3. und 4.Advent gab es zwei konträre Konzerte….
Als musikbegeisteter Abgeordneter habe ich in der Vorweihnachtszeit mir zwei in der Kombination ungewöhnliche Konzert Hightlights ausgesucht. Am 12. Dezember besuchte ich ein Barkonzert in Hamburgs ältester und verruchterster Schwulenkneipe auf dem Kiez und am 19. Dezember lauschte ich den Klängen von JS Bachs Weihnachtsoratorium im Hamburger Michel.Streng genommen gab es am 12. Dezember noch ein weiteres Konzert, die Koppellas sangen anläßlich des Adventsempfangs für St.Georg festliche Lieder in der Rathaus Lounge, siehe auch Volles Haus beim Adventsempfang im Rathaus
Gestern nun war ich im Hamburger Michel, der mit seinem großen und prächtigen Weihnachtsbaum voll auf Weihnachtsstimmung setzte. Teile des St. Michaelis Orchester, des NDR Sinfonieorchester und der Philharmonie Hamburg spielten JS Bachs Weihnachtsoratorium und der St. Michaeles Chor unter Leitung von Christoph Schoener begleiteteten das Orchester.Der NDR hat das Konzert aufgenommen, die Kantaten I bis III werden am Heiligabend von 18.30 Uhr bis 20 Uhr gesendet und am 1. Weihnachtstag die Kantaten IV bis VI (auch ab 18.30 Uhr).
Im Piccadilly war am 12. Dezember abends die Stimmung ebenfalls gespannt, erneut gab der Star des Pulverfasses – Christina aus Holland – sein Konzert mit Liedern von Zarah Leander und alten Volksliedern aus den Niederlanden und Schweden. Diese Art von Barkonzerten gibt es so auf dem Kiez kaum noch, sie sind eine Rarietät aus dem alten Jahrhundert, als zum einen es noch viele dieser verrauchten Kiezbars gab und zum anderen Schwulsein noch nicht so akzeptiert war, wie heutzutage.
Christina hat noch immer eine tolle tiefe Stimme (seit 30 Jahren ist sie immer noch 38 Jahre…) und kann diese gekonnt in einer so kleinen Bar wie dem Piccadilly (Silbersacktwiete) stimmungsvoll einsetzen. Auch, wenn man in ansonsten rauchfreien Zeiten, sich an den Qualm erst gewöhnen mußte, es war ein außergewöhnlicher Abend mit einem außergewöhnlichem Star. Ich würde sie gerne mal im Rathaus singen sehen und hören, wer weiß, kann ja noch werden…..
Das Konzert war bestimmt ausverkauft, die Stimmung war angespannt im positiven Sinne, allen waren froh, dass es einigermaßen warm im Michel war.
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