Hinnerk-Leser in der Elbphilharmonie
Leser-Baustellenbesichtigung mit Farid Müller
Ein wenig spät, aber noch rechtzeitig vor Weihnachten möchte ich heute ein paar Fotos von der Baustellenbesichtigung der Elbphilharmonie vom 17. Dezember 2011 hier veröffentlichen. Ausgesucht wurden die Teilnehmenden vom schwulen Stadtmagazin Hinnerk.
Es war wirklich ein toller Tag mit guter Sicht über die Stadt, und das haben wir alle auch wirklich genossen, als wir im 12 Stock der Baustelle dann den überwältigenden Blick über Hamburg und seinen Hafen hatten.
Wir wurden durch die verschiedenen Bereiche des Bauwerks geführt und sahen, das 5-Sterne Hotel Sheraton Westin, die geplanten Eigentumswohnungen, den großen Konzertsaal (2.250 Gäste), die kleinen Konzertsäle (500/150 Gäste) nur von außen, weil dort schon innen der Ausbau läuft.
Trotz der seit Jahren laufenden Diskussion über die Mehrkosten dieses Projekts und wer daran die politische Schuld trägt, waren sich alle einig, dass Hamburg hier etwas Großes wagt und vermutlich auch bekommen wird.
Die nächste von mir angeschobene Baustellenführung findet am Samstag, den 21. Januar 2012, 11 Uhr statt.
Und hier ein paar Fotos vom der Baustellenführung:
Baustellenbesichtigung Elbphilharmonie
Abgeordnetenbüro Farid Müller bietet Baustellenbesichtigung an
Es ist der umstrittenste und aktuell teuerste Bau in Hamburg, die Elbphilharmonie. Wahrscheinlich werden Gerichte darüber entscheiden, zu welchen Kosten Hochtief zu Ende bauen muss. Parallel beschäftigt sich ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss damit, wer eigentlich die politische Verantwortung für die enormen Kostensteigerungen trägt. Und Hochtief hat parallel aufgrund der ganzen Streitigkeiten seine Bautätigkeit zu einem Großteil eingestellt…
Gründe genug, damit sich die Hamburger Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild von diesem Bauwerk machen können. Deshalb bietet das Abgeordnetenbüro Farid Müller für die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis Hamburg Mitte wieder drei Führungen durch die Baustelle an. Vor dem Hintergrund des großen Interesses hat die Realisierungsgesellschaft entschieden, dies nicht mehr kostenlos anzubieten, sondern Kosten für die Baustellenführung zu erheben. Dies gilt nun auch, wenn Abgeordnete die noch wenig freien Karten anbieten. Deshalb muss das Abgeordnetenbüro auch pro Person um 12,50€ bitten.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich aber eine Baustellenbesichtigung nur empfehlen, abseits allen berechtigten Ärgers mit den Baukosten, kann man die Dimension dieses Bauwerks erst ermessen, wenn man es von Innen auch sieht und erlebt.
Folgende Termine konnten nun für Sie reserviert werden:
Samstag, den 26. November 2011, 11 Uhr
Samstag, den 21. Januar 2012, 11 Uhr
Die Baustelle ist nicht barrierefrei. Für die Führung wird eine Zeit von 90 Minuten veranschlagt, das Abgeordnetenbüro lädt im Anschluß noch zu einem kurzem Austausch bei Kaffee oder Tee ins K.u.K.Kaffeehaus am Kaiserkai ein.
Bitte melden Sie sich mit Ihrem Wunschtermin an, wir werden diese berücksichtigen und je nach Anmeldelage bestätigen. Sobald Sie unsere Terminbestätigung haben, bitten wir um Überweisung des Betrages von 12,50€.Erst bei Eingang des Kartenpreises gilt die Anmeldung als endgültig bestätigt.
Für den 26. November bitten wir um Anmeldungen bis spätestens 17.November 2011, 10 Uhr.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse!
Anmeldungen mit Terminwunsch und Kartenanzahl bitte an sabine.kjer at gal-fraktion de richten.
Infos zum Thema:
Position der GAL-Bürgerschaftsfraktion zur aktuellen Lage am Bau der Elbphilharmonie
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Clubstiftung stärkt Reeperbahnfestival
Hamburg wird wieder Hauptstadt des Pop
Die von Schwarz-Grün gegründete Clubstiftung geht an den Start. Sie ist mit 376.000 Euro ausgestattet und soll Projekte in den Hamburger Live-Musik-Clubs fördern. Die Stiftung ist der dritte Förder-Baustein, um Hamburgs Spitzenstellung bei Live- und Popmusik zu sichern. Wir Grüne begrüßen dass der SPD-Senat dieses Projekt fortführt.Meine Kollegin und Senatorin a.D. Christa Goetsch, jetzt für Kultur zuständig, meint, die privaten Musikbühnen und die Live-Musik-Szene werden durch diese Stiftung gestärkt.
Ich meine, dass mit der Stiftung zur Clubförderung Hamburg sich seinen Spitzenplatz bei Pop- und Livemusik wiedererobert. Mit den drei Instrumenten Live-Musik-Förderung, Label-Förderung und jetzt der Clubstiftung wird der Popnachwuchs in Hamburg mehr unterstützt als in jeder anderen deutschen Stadt.
Hintergrund:
Wir Grüne haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass die von der Bürgerschaft bereitgestellten Investitionsmittel in Höhe von 376.000 Euro im Jahr 2010 in die Clubstiftung überführt wurden. Damit hat die Stiftung einen Grundstock. Zudem wurde dafür gesorgt, dass die Finanzbehörde private Musikbühnen und Live-Musik-Clubs im Sinne einer Musiknachwuchsförderung als steuerrechtlich gemeinnützig einstuft.
Mehr Infos:
http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3080274/reeperbahnfestival.html
http://www.hh-heute.de/die-clubstiftung-hamburg-foerdert-live-musik/
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Platz da für die Beatles von Morgen
Super – Sternbrückenclubs können bleiben
Savoy Kino: SPD versagt bei Rettung!
Senat muss alle Lösungen prüfen
Nun muss das Traditionskino Savoy am Steindamm wohl doch schließen. Die SPD-geführte Stadtentwicklungsbehörde hat eine Forderung des vorliegenden Konzeptes für ein zweites kommunales Metropolis am Steindamm abgelehnt.
Die GAL-Bürgerschaftsfraktion hatte noch vor der Sommerpause einen Antrag zur Zukunft des Savoy Kinos eingebracht 2011-05-26 Antrag Savoy Kino .Der Antrag liegt derzeit im Kulturausschuss. Die GAL will diesen dort schnellstmöglich auf die Tagesordnung bringen.
Der Antrag zielte nicht allein auf eine zweite kommunale Spielstätte: Dort wird der Senat gebeten, auch andere Konzepte für den Erhalt des Kinos zu prüfen – weil die nötige Summe von 1 Million Euro viel für die Stadt ist und deswegen auch andere Konzepte mit geprüft werden sollten. Zum Beispiel könnte das Savoy eine zweite Spielstätte eines Programm-Kinos werden – wie etwa das Passage-Kino in der Mönckebergstraße.
Wir Grüne fordern den Senat deshalb auf, das Savoy so lange zu unterstützen, bis alle Lösungsmöglichkeiten abgeklopft sind.
Die Nachricht vom möglichen Aus des Savoy ist eine schlechte Nachricht für St. Georg und für die Filmstadt Hamburg – aber auch für Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, der offenbar massiv an Einfluss in der Stadtentwicklungsbehörde verliert. Er selbst hatte sich zuvor weit aus dem Fenster gehängt und den Erhalt des Kinos und die dafür nötigen Mittel versprochen.”
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Mein Open Air Kino Tipp:
“MILK” – Sean Penn holt als schwuler Stadtabgeordneter einen Oscar
Mein Open Air Kino Tipp zum Start in die Christopher-Street-Day Woche 2011: Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg zeigen am 31. Juli 2011, ab 21:30 Uhr „Milk“ in Kooperation mit dem LSVD Hamburg e.V. und Hamburg Pride als Open Air – Vergnügen im Schanzenpark. Picknickkorb nicht vergessen.
Harvey Milk wurde nach mehreren erfolglosen Anläufen 1977 als erster offen schwuler Mann in den Stadtrat von San Francisco gewählt. Der charismatische Kämpfer für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben macht sich mit den vielen Initiativen, die er sofort anstößt, nicht nur Freunde. Nach gerade einmal einem Jahr im Amt wird er von seinem Kollegen Dan White erschossen.
Sein Mord löste landesweit Demonstrationen und Unruhen von Bürgerrechtlern und vielen Lesben und Schwulen aus. Inzwischen gibt es in den USA sehr viele offen lesbische und schwule Abgeordnete auf allen Ebenen des förderalen Staates USA. Sie alle müssen sich dem Mehrheitswahlrecht in Wahlkreisen stellen, nur die Kandidatin oder der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnt.
Also, wenn es nicht regnen sollte, kommt alle zahlreich, so einen Film open air zu sehen, ist etwas ganz anderes als im Kino. Ich bin jedenfalls vor Ort und freue mich auf einen tollen Filmabend.
Ort: ARRIBA – Das Picknick Open Air Kino im Schanzenpark, 21:30 Uhr
Einlass: 20:30 Uhr
Eintritt:7 €, ermäßigt 6 €
USA 2008, 128′, Regie Gus van Sant, Deutsche Fassung – in der Titelrolle: ein überragender Sean Penn.
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Konzertempfehlung
Deutsch-türkische Gesangsshow überzeugt!
Gestern Abend war ich Zeuge eines wirklich seltenen Konzertereignisses im Schmidt Theater auf Reeperbahn. Ein Deutscher mit türkischer Band interpretiert türkische Songs und begeistert dabei Türkischstämmige wie Einheimische gleichermaßen. Ein weiterer Konzertabend zum Weiterempfehlen am 5. Juni 2011.Das deutsch-türkische Publikum ging bei seinen Songs und Balladen voll mit, denn Mario Rispo reicherte sie mit Geschichten aus seiner Kindheit am Osdorfer Born, einer Hochaussiedlung im Hamburger Westen, an. Da durch erhielten die Lieder, deren Sinn und Hingabe immer dem Publikum erklärt wurden, eine ungeahnte Authentizität.
Stimmgewaltig füllt er ohne Mühe den Raum des Schmidt Theaters und nimmt sein Publikum mit nach Istanbul. Viele bekannte Gesichter habe ich gestern getroffen, dabei waren Aygül Özkan, Ministerin im niedersächsischen Kabinett von McAllister (CDU), Coskun Costur, Inhaber des Hamam Hamburg, Senator Stuth mit Gattin, Nebahat Güclü, Vizepräsidentin der Bürgerschaft a.D., und natürlich auch Corny Littmann, der das ganze mit Norbert Aust unterstützt.
Für Neugierige bleibt nun noch ein Konzertabend in Hamburg, der 5. Juni 2011. Mehr Infos und Karten unter www.tivoli.de
Labelförderung geht 2011 weiter!

Foto: Robert Magunia
Kleine HH-Plattenfirmen profitieren mit Produktionen
Das in 2010 erfolgreich von Grün und Schwarz gestartete Förderprogramm für Produktionen von kleine Hamburger Plattenfirmen läuft in 2011 weiter.Es ist das bundesweit einzige Förderprogramm für Newcomer auf Länder oder Kommunalebene und ergänzt sinnvoll das Bundesprogramm Initiative Musik.Das Förderprogramm wurde in Zusammenarbeit mit Experten aus der Musikwirtschaft entwickelt und stellt somit sicher, dass die Fördergelder zielgerichtet dort ankommen, wo Förderung Sinn macht und wenig Mitnahmeeffekte entstehen.
Förderung Hamburger Musiklabels geht in die nächste Runde
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Hamburg stärkt Musikwirtschaft
Im neuen Funkstudio von Alsterradio
Zur Eröffnung traf sich Hamburgs Musikszene
Gestern am 14. Februar 2011 eröffnete Alsterradio und 91,7 XFM sein neues Funkhaus am Messberg, direkt in der Innenstadt. Großer Bahnhof für Hamburgs Musik- und Radioszene. Farid Müller war natürlich auch dabei direkt on Air.
Alsterradio und 91,7 XFM setzen mit diesem neuen Funkstudio direkt an der großen Einfallstraße Ludwig-Erhardt-Straße (Früher Ost-West-Straße) Maßstäbe. Radio im neuen Jahrtausend sollte sichtbar sein, dieses Kriterium wird hier gänzend erfüllt. Darüber hinaus gibt es eine kleine Stduiobühne für Live Music Auftritte. Das stärkt sogleich die Hamburger Musikszene und macht deutlich, dass Radio nicht mehr an neuen Musiktrends vorbeisenden will.
Gesehen wurden nicht nur Vertreter von Warner Music, sondern auch Frank Otto mit seinen kleinen Indie-Labels und natürlich Künstler, die die Studiobühne gleich glanzvoll einweihten. Und das alles mitten in der toten Hamburger City, die damit wiederbelebt wird.
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Neue Radiofrequenzen für Hamburger Sender?
GAL beschließt mehr Mittel für Staatstheater
Mittelerhöhung schaffen Planungssicherheit
Heute werde ich mit meiner Fraktion einen Antrag auf Erhöhung der Mittel für alle drei Hamburger Staatstheater verabschieden. Insbesondere das Deutsche Schauspielhaus wird damit für 2011 und die folgenden Jahre Planungssicherheit bekommen. Diese Planungssicherheit ist die grundlegende Voraussetzung für eine gute neue Intendanz des größten deutschen Sprechtheaters.Durch den Beschluss werden 3,3 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt. Diese Summe für die Häuser ist dafür gedacht, die in den jeweiligen Intendantenverträgen vereinbarten Maßnahmen abzusichern.
Diese waren bisher entweder gar nicht (wie beim Deutschen Schauspielhaus) oder nur im geringen Maße in den jährlichen Zuwendungen an die Staatstheater berücksichtigt worden. Diese unordentliche Zustand ist ein Erbe aus der von-Welck-Zeit.
Gerade für das Deutsche Schauspielhaus ist dieser Beschluss eine sehr gute Nachricht.
Es ist wichtig, diese finanziellen Fehlbeträge der alten CDU-Regierungsära zu übernehmen und nicht den Häusern anzulasten. In unserem Wahlprogramm haben wir bereits mehr Mittel angekündigt. Wir erwarten aber auch, dass eine neue Intendanz sich um den Aufbau eines Abonnentensystems kümmert. Denn auch die eigenen Einnahmen können zu mehr finanzieller Planungssicherheit führen.
GAL Bürgerschaftsantrag zur Erhöhung der Mittel für die Staatstheater
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Mittelaufstockung für das Schauspielhaus
Mittelaufstockung für das Schauspielhaus
Ich stimme in der Bürgerschaft für das Deutsche Schauspielhaus
In der nächsten Bürgerschaftssitzung am 9. Februar 2011 werde ich zusammen mit meiner Fraktion für eine Aufstockung der Finanzmittel des Deutschen Schauspielhauses stimmen. Hintergrund sind die bisher nicht abgesicherten Intendantenverträge der drei Staatstheater in Hamburg.In den bisherigen Haushaltsplänen hatte die Kulturbehörde versäumt, die schon vor Jahren mit den Intendanten geschlossenen Verträge auch in die Zuwendungen der jeweiligen Staatstheater einzuplanen.
Wenn diese zugesagten Mittel und von den Staatstheatern bereits verplanten Gelder nicht von der Stadt bezahlt werden, käme dies einer Kürzung der Staatstheater in Höhe von 4,2 Millionen Euro gleich. Dies will ich nicht verantworten, zumal das Versäumnis in der Kulturbehörde nicht den Staatstheatern anzulasten ist.
Der Beschluss der Bürgerschaft ist wichtig, damit die Häuser erst einmal Planungssicherheit haben, bis der nächste Haushalt nach der Bürgerschaftswahl verabschiedet wird. Dies wird sicher erst in der zweiten Hälfte 2011 geschehen.
Gerade für das Deutsche Schauspielhaus ist dies von hoher Bedeutung, denn hier wird gerade eine neue Intendanz gesucht. Die Gespräche mit Frau Beier aus Köln können nur zu einem Erfolg führen, wenn klar ist, dass die Stadt hinter dem größten deutschen Sprechtheater steht.
Unverständlich bleibt mir aber, dass die SPD-Bürgerschaftsfraktion im Haushaltsausschuss hier ihre Zustimmung verweigert hat.
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