15. Dezember 2009 
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Gängeviertel: Schwarz-Grün hält Wort!

Gängeviertel

Endlich – die Verhandlungen zwischen der Stadt Hamburg und dem Investor Hanzevast sind zu einem guten Ende gekommen.

Hamburg wird das Grundstück für 2,8 Millionen Euro zurückkaufen. Der Senat wird jetzt mit der Künstlerinitiative über eine weitere Nutzungsvereinbarung reden. 

Jetzt kann für das Gängeviertel eine Lösung gefunden werden, die sowohl den Interessen der Künstlerinnen und Künstler als auch denen des Denkmalschutzes gerecht wird.

Wir Grüne haben uns seit der Besetzung des Viertels durch die Künstlerinitiative ,Komm in die Gänge’ für eine solche Lösung eingesetzt.

Es freut mich, dass dieser Durchbruch gelungen ist. In Sachen Nutzungskonzept fängt die Arbeit allerdings erst richtig an. Der Rückkauf ist aber das richtige Signal für die Kreativen in dieser Stadt.

Senatspressemitteilung zum Gängeviertel

Frühere Posts zum Thema:

Gängeviertel kommt in Fahrt

Zukunft des Gängeviertels: Von der Zukunft zur Bleibe

Gängeviertel: Senat einigt sich mit Künstlern auf Nutzung

Spielt der Investor mit Hamburg?

25. Oktober 2009 
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Rathaus Kaffeetreff Neustadt

Rathaus Kaffeetreff Neustadt Plakataufstellung

Plakate sind aufgestellt – Neustädter sind herzlich eingeladen!

Der nächste Rathaus Kaffeetreff am Samstag, den 31. Oktober 2009 um 15 Uhr findet in der Neustadt statt. In der Cafeteria da Franco im Thielbek 3 (nahe Großneumarkt) erwartet Sie eine bißchen Italien, guter Kaffee (der erste geht auf den Abgeordneten) und natürlich exklusive Infos aus dem Rathaus.

Aktuell informiere ich Sie über die miserable Haushaltslage der Stadt aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise, unsere grüne Strategie wie wir am klügsten Sparen und vieles mehr. Gesprächsstoff werden natürlich auch die Vorhaben der schwarz-gelben Koaltion in Berlin und ihre Auswirkungen auf Sie und Hamburg sein.

Ich freue mich auf nette Gespräche mit Ihnen bei gutem Kaffee ! Wenn Sie schon jetzt fragen loswerden wollen, stellen Sie mir diese gerne öffentlich mit der Kommentarfunktion unter diesem Artikel oder direkt per Mail unter farid.mueller at gal-fraktion de.

22. Oktober 2009 
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Quo Vadis Gängeviertel?

Gängeviertel

Spielt der Investor mit Hamburg?

Die Nachricht von der Überweisung einer Rate des Nochinvestors Hanzevast hat auch mich überrascht. Wieder ist die Zukunft dieses Viertels unklar, das ist nicht schön für die Kreativen vor Ort, aber auch nicht für die Stadt Hamburg. Mehr…

Und natürlich darf man fragen, wie konnte es soweit kommen? Und auch darauf gibt es eine bekannte Antwort, der Vertrag mit dem Investor wurde halt zu Zeiten des alleinregierenden CDU-Senats geschlossen. Der zweite Vertrag mit strengeren Auflagen wurde 2 Monate nach dem Eintritt der GAL in den Senat geschlossen (übrigens auch mit der Unterschrift des SPD-Bezirksamtsleiters Schreiber), damals schon hatten Juristen einen Komplettausstieg aus dem Vertrag mit Schadenersatzpflichten gegenüber Hanzevast verbunden. Und wer wollte schon verantworten, einem solchen Spekulanten noch Millionen Steuergelder hinterher zu schmeißen? Nun wartet die Stadt wieder darauf, ob der Investor auch die nächste Rate überweist, wir werden es Anfang der nächsten Woche wissen. Es ist nicht auszuschließen, dass Hanzevest dieses Theater nur macht, um Hamburg eine Vertragsausstiegsprämie abzupressen.

Der neue schwarz-grüne Senat jedoch hat die Frage, wie mit den Kreativen der Stadt umzugehen ist, neu beantwortet. Die CDU hat dazu gelernt (ist in der Politik immer gut), so dass die Stadt auf Vorschlag der GAL eine Kreativagentur gründen konnte (noch vor der Sommerpause), die eben verschiedenen Kreativbereiche wie Film, Musik, Design aber auch Kunst u.v.m. fördern soll. Auch und gerade mit günstigen Flächen, die eben nicht leer stehen sollen. Zurzeit werden das Personal und ein Standort für diese Kreativagentur gesucht, damit sie alsbald mit ihrer Arbeit beginnen kann. Sie ist mit 1 Million Euro ausgestattet und hat zusätzlich Zugang zu günstigen Flächen der Stadt Hamburg.

Mit anderen Worten, noch nie gab es in Hamburg einen Senat, der diesem Anliegen positiver ja gar entschiedener gegenüber stand, als diesen.

Und ohne Frage bindet dieses politische Versprechen auch jetzt diese Koalition. Doch alte Fehler können nicht so schnell ungeschehen gemacht werden. Deshalb ist die Stadt jetzt gut beraten, zu prüfen, ob der Investor ein wirkliches Interesse hat, den Vertrag zu erfüllen. Wenn nicht, dann muss es Gespräche geben, wie die Stadt, wieder die Verfügung über das Gängeviertel erhält.

 Ältere Posts zum Thema:

 Zukunft des Gängeviertel: Von der Duldung zur Bleibe

Gängeviertel kommt in Fahrt

GÄNGEVIERTEL: Senat einigt sich mit Künstlern auf Nutzung

8. Oktober 2009 
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Neuer Platz für Skater an der Elbe

Amable Odiable@flickr.com

Schwarz-Grün macht´s möglich.

An den Landungsbrücken entsteht ein neues Skateplateau. Die Forderung der Szene nach einem neuen Platz zum Skaten war lange im Bezirk Hamburg-Mitte diskutiert worden. Ein Antrag von GAL- und CDU-Abgeordneten in der Bürgerschaft vom März legte die Grundlage für die Finanzierung.

Geplant wurde die Anlage dann wieder von Rot-Grün im Bezirk Hamburg-Mitte. Sie entsteht quasi auf dem Dach der U-Bahn-Haltestelle Landungsbrücken.

Nötig geworden war die Anlage, weil die Skater nach dessen Umbau vom Jungfernstieg vertrieben worden sind.

Diese Vertreibung hatte damals SPD-Bezirksamtsleiter Schreiber mit Verbotsschildern und drakonischen Geldstrafen forciert. Deswegen freue ich mich, dass der Bezirk Hamburg-Mitte nun etwas für die Skater tut. Es wäre gut, wenn die Baumaßnahmen schnell beginnen und das Skateplateau bald fertig wird.

15. September 2009 
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Altstadt: Chance für urbanes Wohnen

Foto Alt und Neustadt

Altstadt & Neustadt

Altstadt und Neustadt sind attraktive Quartiere zum Leben und Arbeiten. Trotzdem leiden diese Stadtteile bis heute unter den städtebaulichen Sünden der letzten Jahrzehnte. Deswegen wollen wir GRÜNE diese Fehler mit neuen Konzepten heilen. Im Vordergrund steht für uns dabei die Verhinderung von Luxussanierungen, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, deshalb haben wir Grüne in 2009 dafür gesorgt, dass der Senat die soziale Erhaltensverordnung in der Neustadt verlängert. Darüber hinaus setzen wir uns in der Bezirkspolitik für den Erhalt von Flächen für kleines Gewerbe und Einzelhandel und die Förderung der Mobilität der Bewohnerinnen und Bewohner ein.

Mit dem Bau der HafenCity besteht die Chance, das Lebensumfeld der Altstadt und Neustadt erheblich zu verbessern. Diese Stadtteile werden die Randlage, in die sie durch den Bau der Speicherstadt geraten waren, verlieren. Wir wollen mit attraktiven Rad- und Fußwegverbindungen zwischen diesen Stadtteilen und mit einer Belebung der Plätze die Altstadt und die Neustadt noch schöner machen. Ein konkretes Beispiel ist der Burchardplatz im Kontorhausviertel. Durch die Abhaltung eines Wochenmarkts kehrt allmählich wieder Leben dort ein.

Die Innenstadt ist viel zu kostbar, um sie alleine zum Einkaufen und zum Arbeiten zu nutzen. Wir GRÜNE stehen für die Renaissance des Wohnens in Hamburgs Mitte.

8. September 2009 
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GÄNGEVIERTEL: Senat einigt sich mit Künstlern auf Nutzung

Gängeviertel

Der Schwarz-Grüne Senat hat sich mit den Künstlern im Gängeviertel auf eine Nutzungsvereinbarung geeinigt.

Konkret können die Künstler jetzt die Erdgeschosse zur Ausstellung ihrer Arbeiten benutzen.

Damit ist aus meiner Sicht der erste Schritt für eine Bleibe geschafft.

Vor dem Hintergrund der immer noch unsicheren finanziellen Situation muss der Bezirk jetzt genau die Einhaltung des Vertrages mit der Stadt im Auge behalten. Sollte der Vertrag nicht eingehalten werden, dann kann die Stadt vom Vertrag zurücktreten und für das Gängeviertel neue Pläne schmieden.

Frühere Blogs:

Zukunft des Gängeviertels: Von der Duldung zur Bleibe

Gängeviertel kommt in Fahrt

3. September 2009 
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Zukunft des Gängeviertels: Von der Duldung zur Bleibe

Gängeviertel

GAL und CDU haben gestern in der Bürgerschaft deutlich gemacht, dass sie große Sympathien für die Ziele der Kreativen im Gängeviertel haben.

Sollte der vom Bezirk Mitte unter Führung von SPD-Bezirksamtsleiter Schreiber geschlossene Vertrag mit dem Investor Hanzevast nicht erfüllt werden, dann würde die Stadt die Option ziehen, das Viertel mit Mitteln der Stadt weiterzuentwickeln. Die Künstlerinnen und Künstler im Gängeviertel haben bereits eigene Konzepte angekündigt.

Ich begrüße diesen Willen zur Gestaltung ausdrücklich. Die Chancen dass die Stadt vertraglich in eine Situation kommt, das Viertel weiterzuentwickeln, müssen genutzt werden.

Jetzt geht es darum, die Zwischennutzung mit einem Vertrag auf eine sichere Basis zu stellen. Das wäre ein wichtiger Nukleus der Kreativen Stadt Hamburg.

25. August 2009 
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Gängeviertel kommt in Fahrt

 

Ich freue mich als Abgeordneter, dass eine große Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern das Hamburger Gängeviertel kreativ übernommen hat. Es wirft ein Schlaglicht auf die Abhängigkeit der Stadt im Hinblick auf Investoren. 

Eine kreative Zwischennutzung setzt den zögernden Investor unter Druck. Auch die Stadt muss jetzt wieder ihr Augenmerk auf diese Viertel richten, denn wenn der Investor in Zeiten der Wirtschaftskrise abspringt, müssen neue kreative Konzepte her. Die Künstler haben konkrete Ideen und es freut mich, dass der Senat zuhört. Ich jedenfalls freue mich über die Belebung der Innenstadt. Deswegen setze ich mich dafür ein, dass das Gängeviertel für Zwischennutzungen durch Kreative genutzt werden kann.

 Sehen Sie hier den Bericht auf Hamburg1 zum Gängeviertel.