Platz da für die Beatles von Morgen
Plattenfirmen, neudeutsch Labels, werden in Hamburg ab sofort bei der Förderung von Independent-Musik unterstützt.
Das ist Inhalt eines Antrags, der am Donnerstag von CDU und GAL in der Bürgerschaft eingebracht und einstimmig verabschiedet wurde.
Zusammen mit meinem medienpolitischen Kollegen von der CDU, Andreas Wankum, habe ich am Dienstag, den 8.12.2009 den Antrag dazu im Plattenladen “Hanseplatte” im Karoviertel vorgestellt.
Hamburg wird das erste Bundesland, das seine Musikwirtschaft mit diesem speziellen Förderinstrument unterstützt.
Gerade die Musikwirtschaft leidet unter den Gratis-Downloads im Internet. Die großen Plattenfirmen haben ihre Nachwuchsförderung fast gänzlich aufgegeben. Deswegen sind heute die kleinen, unabhängigen Labels der Motor der Nachwuchsförderung im Musikbereich. Damit das auch so bleibt, soll ein Förderprogramm die Musikproduktion in Hamburg mit jährlich 150.000 Euro unterstützen.
Zur Finanzierung der Musikwirtschaft gibt es bisher nur das Bundesprogramm „Initiative Musik”. Hamburg liegt bei den Förderanträgen auf Platz 3 nach Berlin und NRW. Damit wird deutlich, dass die Hansestadt über ein deutliches höheres Potenzial in der Musikwirtschaft verfügt, als andere Bundesländer.
In Hamburg hatten die Beatles ihren Durchbruch, hier wird seit Jahrzehnten gute Popmusik gemacht. Die Entwicklung des Reeperbahnfestivals und das neue Förderprogramm für die Live-Music-Clubs zeigen, dass Hamburg sich immer weiter zur Musikstadt entwickelt.
Antrag Hamburgs Labels stärken – Musiknachwuchs fördern
Super – Sternbrückenclubs können bleiben!
Hamburgs Musikszene atmet auf
Soeben habe ich vom Inhaber des Live Music Clubs Waagenbau, John Schierhorn, erfahren, dass die Deutsche Bahn die Mietveträge für Waagenbau, Astra-Stube und Fundbureau für 4 Jahre verlängert hat.
Damit ist eine Schließung dieser für die Musikszene so wichtigen Clubs zum Ende des Jahres vom Tisch. Die Deutsche Bahn hatte den Clubs im Sommer kurzfristig gekündigt, weil durch das Konjunkturprogramm die Bahn die sanierungsbedürftige Sternbrücke auf einmal schneller in Stand setzen kann.
Obwohl den Clubbetreibern immer klar war, dass diese Sanierung ansteht, überraschte diese Kurzfristigkeit dennoch und stellte die Clubs von heute auf morgen vor existenzielle Probleme.
Als die Clubs auch um Hilfe von der Stadt baten, habe ich als Abgeordneter für meine Fraktion einen Brief an die DB geschrieben und um Aufschub für die Kündigung gebeten. In einem Antwortschreiben hatte die DB den Clubs dann zugesichert, alle Möglichkeiten zu prüfen, die kurzfristige Kündigung zu vermeiden.
Eben gerade hat die DB mir in einem Faxbrief (siehe unten) diese erfreuliche Entwicklung bestätigt!
Die jetzt bekanntgewordene Vertragsverlängerung um 4 Jahre ist für die Clubs eine glückliche Fügung, denn geeignete Räumlichkeiten in Szeneumgebung sind rah und nicht immer finanzierbar. Auch mögliche Probleme mit der Wohnbevölkerung im Hinblick auf Krach und Verkehr wären eine Hürde gewesen.
Ich freue mich sehr über diese Entwicklung und gratuliere den Clubs zu ihrem Erfolg!
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Sternbrücken-Clubs: Bahn stellt Fristverlängerung in Aussicht
Neuer Platz für Skater an der Elbe
Schwarz-Grün macht´s möglich.
An den Landungsbrücken entsteht ein neues Skateplateau. Die Forderung der Szene nach einem neuen Platz zum Skaten war lange im Bezirk Hamburg-Mitte diskutiert worden. Ein Antrag von GAL- und CDU-Abgeordneten in der Bürgerschaft vom März legte die Grundlage für die Finanzierung.
Geplant wurde die Anlage dann wieder von Rot-Grün im Bezirk Hamburg-Mitte. Sie entsteht quasi auf dem Dach der U-Bahn-Haltestelle Landungsbrücken.
Nötig geworden war die Anlage, weil die Skater nach dessen Umbau vom Jungfernstieg vertrieben worden sind.
Diese Vertreibung hatte damals SPD-Bezirksamtsleiter Schreiber mit Verbotsschildern und drakonischen Geldstrafen forciert. Deswegen freue ich mich, dass der Bezirk Hamburg-Mitte nun etwas für die Skater tut. Es wäre gut, wenn die Baumaßnahmen schnell beginnen und das Skateplateau bald fertig wird.
Endlich – die Wahlplakate sind drin
Straßen leer – Lager voll
Im Wahlkampf wichtige Information – nach dem Wahlkampf lästiges Ärgernis.Am Wochenende haben wir unsere letzten Wahlplakate von der Straße geholt. Damit sind alle Stadtteile wieder frei von Grüner Werbung.
Mit dem grünen Wahlteam war nochmal anpacken angesagt, denn es galt einige hundert Plakate aus 24 Stadtteilen in vier Hamburger Bezirken einzusammeln. Zu Fuß, mit einem geliehenen Transporter und natürlich mit meinem Fahrrad mit Anhänger haben wir die Plakate von der Straße geholt.
Es hat mich echt gefreut, wie wenig Schaden an den Plakaten angerichtet worden ist. Das mag auch an den neuen Plakattypen liegen, die haltbarer und leichter sind.
Die meisten der Plakate werden übrigens wieder eingesetzt – wenn ich zu meinen Kaffeetreffs in den Stadtteilen einlade.
PS: Sollten wir Plakate übersehen haben, senden Sie mir doch bitte eine E-Mail – danke!
Sternbrücken-Clubs: Bahn stellt Fristverlängerung in Aussicht

Neue Hoffnung für die Live-Musik-Clubs an der Sternbrücke.
Die Kündigungen durch den Vermieter Deutsche Bahn hatten die Zukunft dieser in Hamburg wichtigen Institutionen in Frage gestellt.
Bedroht von der Schließung zum Jahresende sind die Clubs „Waagenbau”, „Astra Stube” und „Fundbüro”.
Ich hatte nach Bekanntwerden der Kündigungen der Deutschen Bahn geschrieben und mich für eine Fristverlängerung stark gemacht.
Heute hat mir die Bahn in einem ausführlichen Schreiben geantwortet und den Clubs eine Fristverlängerung in Aussicht gestellt.
Außerdem wird eine neue Instandsetzungs-Strategie geprüft, die ebenfalls zu einer Fristverlängerung führen kann.
Die DB hat für Anfang Oktober technische Prüfungen in den Clubs angekündigt, um die Frage der Mietfristen und der Instandsetzung zu klären.
Es freut mich, dass die öffentliche Diskussion um die Zukunft dieser wichtigen Clubs bei der Deutschen Bahn auf positive Resonanz gestoßen ist.
Jetzt bleibt den Clubs und der Stadt mehr Zeit bei der Suche nach neuen Räumen. Die Chancen für den Erhalt der Live-Musik-Clubs sind dadurch erheblich gestiegen.
Die Schanze feiert friedlich – Krawallos suchen Gewalt
Für mich war es ein schönes, ein friedliches und buntes Stadtteilfest, was da am Samstag in der Sternschanze stattfand. Für die Ereignisse der folgenden Nacht habe ich kein Verständnis.
Ohne Polizeipräsenz konnten Tausende zwischen Flohmarkt-, kleinen Verkaufs- und Getränkestände ein ausgelassenes Fest feiern. Eine Kissenschlacht sollte für Aggressionsabbau sorgen, viele der Organisatoren und Anwohner verhinderten Provokationen in der Schanze. Als frustierte Krawallos merkten, dass ihre Schlacht vor Ort nicht gewollt war, griffen sie die Polizeiwache an der Stresemannstraße an, um endlich ihr „Fest“ zu feiern.
Die neue Polizeistrategie – „Stärke durch Deeskalation“ ist aufgegangen, auch wenn am Ende nach Mitternacht die Polizei sich eines Angriffs erwehren musste und es zu den erwarteten Krawallen kam. Deutlich bleibt für mich, dass die Schanze friedlich und autonom feiern kann und will. Das muss ich die Stadt auch in Zukunft ermöglichen, Polizeipräsenz ist dabei nicht notwendig, wie wir gesehen haben. Ich schließe mich hier den Ausführungen der stellvertretenden GAL-Bürgerschaftsfraktionsvorsitzenden und Innenexpertin Antje Möller an. Sie sagte: „Die veränderte Einsatzstrategie der Polizei war eine gute Entscheidung, bis nach Mitternacht fällt die Bilanz sehr positiv aus. Die später einsetzende Gewalt ist in hohem Maße erschreckend und zu verurteilen.“
Ich hoffte sehr, dass es auch in der Nacht ruhig bleibt. Denn am Samstag wurde wieder gezeigt, was für ein bunter Stadtteil die Schanze nach wie vor ist. Und so etwas brauchen wir in der Stadt: keine Krawall-Kids, aber eine lebendige, aufgeschlossene, kreative und politisch engagierte Gemeinschaft! Und das möchte ich gerne erhalten und unterstützen.
Farid Beats/Konzert mit Dirk Darmstädter/16.9./Knust

DIRK DARMSTÄDTER, SWEETY GLITTER & THE SWEETHEARTS und Gäste werden am Mittwoch, 16. September im KNUST ein Konzert für Farid gegen Goliath geben.
Das rockt: Dirk Darmstädter (Ex- Leadsänger der JEREMY DAYS) und Sweety Glitter & The Sweethearts geben im legendären Knust auf St. Pauli ein Benefiz-Konzert zugunsten des Wahlkampfs von Farid gegen Goliath.
Dirk Darmstädter macht seit seiner frühen Kindheit Musik. Er ist gebürtiger Hamburger, und kehrte 1976 nach einem Umzug nach Teaneck, New Jersey, in die Hansestadt zurück. Nach sieben Jahren mit den Jeremy Days gründete er 2002 das Label Tapete Records.

Sweety Glitter & The Sweethearts sind eine seit 20 Jahren auftretende Glamrock-Legende. In 1.000 Konzerten haben sie ihr Publikum mit ihrer musikalischen Brillianz hingerissen.
ZEIT: MITTWOCH; 16. SEPTEMBER, BEGINN: 21.00 UHR (EINLASS: 20.00 UHR)
ORT: KNUST, NEUER KAMP 30, ST. PAULI
TICKETS: VVK IN ALLEN BEKANNTEN LÄDEN 8,- EURO / ABENDKASSE 10,- EURO
TICKETS ONLINE HIER BESTELLEN
Ein neues Musikradio für Hamburg

Die GAL-Bürgerschaftsfraktion holt ein redaktionelles Musikradio nach Hamburg.
Zum 14. September 2009 startet für vier Wochen FluxFM in Hamburg seinen Sendebetrieb auf 106,0 UKW und im Internet unter www.fluxfm.de, wo der Sendebetrieb dauerhaft fortgesetzt wird.
Anlässlich des Reeperbahnfestivals hat FluxFM bei der Bundesnetzagentur und beim Medienrat Hamburg/Schleswig-Holstein eine Eventfrequenz erstmals für Hamburg beantragt. Am 2. September hat der Medienrat darüber entschieden.
Die MacherInnen von FluxFM betreiben mit MotorFM als privat finanzierten Sender in Berlin bereits ein redaktionelles Musikradio. Und verstehen sich als Plattform von und für Musikschaffende, NewcomerInnen und musikinteressierte HörerInnen. Im Gegensatz zu den in Hamburg aktuell sendenden Formatradios können auf redaktionellen Musikradiosendern viele Musikstilrichtungen gespielt werden.
Hintergrund: GAL und CDU haben im Koalitionsvertrag Schritte zur Stärkung der Musikstadt und der Live Music Clubs vereinbart. Dem schon beschlossenen Ausbau der Clubförderung, der Ausschreibung eines neuen „Club Awards” und der Bereitstellung von Investitionsmitteln für die Clubs wird jetzt mit dem erstmaligen Sendebetrieb zum Reeperbahnfestival ein weiterer Förderbaustein hinzugefügt.
NachwuchsmusikerInnen und Bands brauchen eine Plattform und einen Draht in die Ohren der HamburgerInnen, Radio ist das richtige Medium dafür.
Stimmen zum Launch
“CD-Spieler, adieu! Endlich mal ‘n geiler Sender für meine Stadt!”
Fatih Akin (Regisseur und Filmemacher)
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“Die Hamburger Band- und Musikszene ist eine der kreativsten des Landes. Schön, dass man dies nun auch endlich – jenseits von Dudelfunk und Reichweitenmaximierung – in Hamburg im Privatradio im Tagesprogramm hören kann. Für die Künstler bedeutet dies eine erhebliche Verbesserung der Chancengleichheit gegenüber Berlin.”
Andrea Rothaug (Geschäftsführerin RockCity Hamburg e.V.)
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“Toll, dass sich endlich etwas tut in der Hamburger Radiolandschaft. Ein Sender wie FluxFM wird die Clubs und Veranstalter und damit den Musikstandort Hamburg erheblich stärken. Ich würde mich freuen, wenn es nicht nur ein ein Aktionsradio bliebe, sondern dauerhaft lizenziert würde. Hamburg braucht eine solche Plattform.”
Folkert Koopmans (Geschäftsführender Gesellschafter FKP Scorpio, Hamburg)
Für den Erhalt der Sternbrücken-Clubs!

Die Zukunft der Live Music Clubs an der Sternbrücke im Hamburger Schanzenviertel liegt im Interesse Hamburgs. Wie jetzt bekannt wurde hat die Deutsche Bahn und ihre Immobilientochter die Räume überraschend zum Jahresende gekündigt. Grund für die Kündigung ist die lange geplante Sanierung der Eisenbahnbrücke, die jetzt offenbar durch Mittel aus dem Konjunkturprogramm schneller als gedacht durchgeführt werden kann. Auch die Anwohner sehnen sich nach weniger Lärm durch die Brückensanierung.
Vor diesem Hintergrund haben mich die Clubbetreiber gebeten, der DB in einem Brief die kulturelle Bedeutung dieser Live Music Clubs zu erläutern und um eine Fristverlängerung zu bitten. Je mehr Zeit für die Suche nach Alternativräumen oder gar die Planung eines teilweisen Weiterbestehens bleibt, umso größer sind die Chancen, alle Clubs zu erhalten und damit ein gutes Stück Hamburger Szenekultur zu erhalten.
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