Fotos vom buntesten Empfang Hamburgs
GAL-Neujahrsempfang mit 1.200 Gästen so groß wie nie
Zum GAL-Neujahrsempfang am 20. Januar 2012 im Hamburger Rathaus strömten 1.200 Gäste und feierten ausgelassen das neue Jahr 2012. Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz, die Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit, die US-Generalkonsulin Patersen und auch Theaterintendant Corny Littmann waren dabei.
Willkommen zum Neujahrsempfang 2012!
Farid Müller und Fraktion laden zum Neujahrsempfang ins Rathaus
Am 20. Januar 2012, 19:30 Uhr ist es wieder soweit, die GAL-Bürgerschaftsfraktion mit Farid Müller laden zum traditionellen Neujahrsempfang ins Rathaus ein. Mit dabei wieder die Wunderbar für die Musik und zum Weiterfeiern, das Cafe Gnosa zum Vor- und Nachfeiern, die Jungs vom AIDS-Präventionsprojekt Hein & Fiete für das Catering und unendliche viele Gäste….
Als Gastredner erwarten wir den Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten Robert Habeck der schleswig–holsteinischen Grünen aus Kiel. Anja Hajduk, Ex-Senatorin und stellv. Fraktionsvorsitzende der GAL-Bürgerschaftsfraktionen werden mit mir das grün politische Jahr 2012 einläuten. Nach den Reden ist bei Sekt und Häppchen Raum für Plauderei. DJ Mika aus der Wunderbar wird den Empfang musikalisch begleiten.
Impressionen vom GAL-Neujahrsempfang 2011
Get the Flash Player to see this player.Um Anmeldung wird gebeten bis Dienstag, den 17. Januar 2012: Britta Pläschke, Tel. 040-42831-1397 oder info@gal-fraktion.de
Wer gerne seine Neujahrseinladung demnächst direkt erhalten möchte, kann in den Abgeordnetenbüro-Verteiler Farid Müller aufgenommen werden und sendet bitte seine Mail- und Postadresse an farid.mueller@gal-fraktion.de; Stichwort ‘Neujahrsempfang’.
Mehr Fotos vom letzten Neujahrsempfang können über folgenden Link eingesehen werden:
Haushalt 2011/12: Lesbisch-schwule Jugendarbeit stärken
GAL-Bürgerschaftsfraktion setzt sich einzige Partei für mehr Mittel ein
Ab Dienstag, den 22. November wird die Hamburger Bürgerschaft innerhalb von drei Tagen den Haushalt 2011/12 des Bundeslandes Hamburg beschließen. Gleich am Dienstag, 22. November werden die Abgeordneten über den einzigen Haushaltsantrag im Rahmen der Homopolitik entscheiden.Nach Regierungsübernahme der SPD im Februar 2011 gibt es im Bereich der Jugendarbeit für Lesben und Schwule mehr Fragezeichen als Antworten. Immerhin hat die SPD die von uns Grünen bereitgestellte Mittelerhöhung von 65.000€ für die schwule Jugendarbeit nicht gestrichen. Leider aber den Verwendungszweck geändert, jetzt sollen die 65.000€ auch noch für lesbische Jugendliche verwendet werden. Also die Mittelverwendung für den gleichen Betrag ausgeweitet.
Wir Grüne meinen, dass lesbische Jugendarbeit nicht auf Kosten der schwulen gestärkt werden sollte und haben daher einen gedeckten Haushaltsantrag eingebracht, der die Mittel für das JungLesbenZentrum Intervention um ca. 20.000€ erhöht. Aus einer Kleinen Anfrage an den Senat war hervorgegangen, dass dieses Zentrum eben genau diese Summe auch beantragt hat.
Wir bedauern sehr, dass die SPD-Senatorin Schiedeck nicht den Willen oder die Kraft hat, den von uns Grünen erkämpften Zusatzbetrag von 65.000€ noch einmal für die lesbische Jugendarbeit zu erhöhen. Deshalb haben wir nun selbst diesen Antrag eingebracht und hoffen auf eine Mehrheit in der Bürgerschaft. Wer gestalten will, muss auch die Mittel dafür erkämpfen. Da der Bürgerschaft aber bis heute kein Konzept für die zukünftige lesbisch-schwule Jugendarbeit vorliegt, muss man annehmen, dass der SPD-Gestaltungswille sich hier in Grenzen hält….
Insgesamt scheint sich aber bei der lesbisch-schwulen Jugendarbeit, ein Gezeitenwechsel einzustellen. Bis 2008 war Intervention nicht bereit, über eine gemeinsame lesbisch-schwule Jugendarbeit nachzudenken. Das ändert sich nun gerade, und das öffnet nun den Weg für ein gemeinsames lesbisch-schwules Jugendzentrum, möglicherweise ergänzt um Transgender-Jugendliche.
Andere Städte wie u.a. Köln, München, Berlin sind diesen Weg schon gegangen, es ist gut, dass dieser Weg jetzt auch in Hamburg geebnet wird. Am Ende bedarf es hier eines neuen Konzeptes und einer Zusammenlegung der Mittel, um ein entsprechendes Jugendzentrum zu ermöglichen. Dafür werden wir Grüne uns jedenfalls einsetzen.
Infos:
Antrag für Mittelerhöhung der lesb.schwule Jugendarbeit
Kleine Anfrage an den Senat zum schwulen Jugendzentrum
Ältere Posts dazu:
SPD verabschiedet sich vom schwulen Jugendzentrum
Presse:
Welt-AIDS-Tag: Feiern für die AIDS-Hilfe
Die Familie tut was: Farid Müller kellnert in der Wunderbar
Am Freitag, den 25. November 2011, ab 22 Uhr in der Wunderbar, Talstraße 14-18 ist es wieder soweit, Farid Müller wird als Barkeeper mit Valery Pearl für Umsatz und Spenden sorgen. Der Erlös geht an dieses Jahr an die Hamburger AIDS-Hilfe.Nun schon zum dritten oder vierten Mal (?) werde ich abends für die Gäste der Wunderbar barkeepern und mit Valery Perl für Getränkeumsatz sorgen. Damit ordentlich was zusammenkommt, wird aber die gesamte Wunderbar-Crew prodomo an diesem Abend arbeiten ihren Erlös und die Trinkgelder spenden.
Letztes Jahr war ich noch zu dritt mit David, dem Mr. German Leather aus Hamburg hinter der Bar, ich hoffe, er kommt an diesem Abend vielleicht als Gast und unterstützt Valery Pearl und mich beim barkeepern.
Natürlich muss ich als Abgeordneter an sich an anderer Stelle für Geld sorgen, nämlich im Parlament. Das ist auch mein Job und ich bin froh, dass ich in den letzten Jahren beitragen konnte , dass die Bürgerschaft der AIDS-Hilfe (GAL Haushaltantrag AIDS Hilfe Hamburg) und Hein&Fiete mehr Geld im Kampf gegen AIDS bereitgestellt hat.
Dennoch, möchte ich auch dazubeitragen, dass wir Schwule selbst auch etwas tun und nicht alles auf den Staat schieben. Als die Hauptbetroffenengruppe der Neuinfektionen in Hamburg hat nämlich unser Sexualverhalten viel damit zu tun, warum sich immer noch jeden Jahr zwischen 150 und 200 Hamburger neuinfizieren. Es ist deshalb wichtig, dass wir mit solchen Aktionen, wie in der Wunderbar, auch in der eigenen Szene selbst für Aufklärung und Bewußtsein sorgen, dass das Virus nach wie vor gefährlich ist und wir einfach an Safer Sex festhalten müssen.
Kommt also am nächsten Freitagabend in der Wunderbar zu Valery und mir an die Bar, bestellt, trinkt habt Spass und alles für einen guten Zweck.
Mehr Infos unter:
http://www.facebook.com/event.php?eid=188404751245716
http://www.wunderbar-hamburg.de/familie/
Ältere Posts zum Thema:
Welt-AIDS-Tag 2010: Kein Grund zum Jubeln!
Mehr tun gegen Homophobie!
HSV und FC St.Pauli fordern mehr Anstrengungen
Gestern abend am 5. November 2011 trafen erstmals Vertreter von zwei Fussball-Profi-Clubs auf offen schwule Amateur-Fussballer anläasslich des startschussMasters Turnier aus ganz Deutschland und dem EU-Ausland. Es ist das größte Turnier seiner Art. Es war schon besonderer Moment für alle, wissen doch alle um das Tabu dieses Themas im Fussball.
HSV-Nachwuchsleiter Reinhardt hofft auf erstes Coming-Out im Profibereich - Pauli-Vizepräsident Spies: Debatte über Homosexuelle teilweise absurd und entwürdigend
Spies sagte, der Profifußball sei einer der wenigen Lebensbereiche, in dem Verklemmung vorherrsche. Es sei in den vergangenen Wochen absurd gewesen, dass Nationalspieler oder ehemalige Nationalspieler betont hätten, nicht schwul zu sein. Konkret bezog sich der 56-Jährige auf die Äußerungen des ehemaligen Wolfsburger Fußball-Profis Arne Friedrich. Spies sagte, er habe es als “entwürdigend” empfunden, dass so etwas nötig sei für Friedrich. Es gebe in dieser Diskussion keine Entspannung, so dass die Anstrengungen, dieses Tabu zu brechen, eigentlich verdoppelt werden müssten. Das Turnier des schwul-lesbischen Vereins Startschuss SLSV Hamburg sei dafür ein wichtiges Zeichen.
Videos vom Turnier:
Rede von Bastian Reinhard; HSV
Rede von Vize-Präsident Spies, FC St. Pauli
Solidarischer Profi-Fussball
Erstmals stützen HH’s Profivereine schwule Amateurfussballer
Erfreuliche Premiere: Hamburg’s Profivereine solidarisieren sich mit schwulen Amateurfussballer anläßlich des bevorstehenden StartschussMaster-Tunier am 5. November 2011 in Hamburg.
Am 5. November 2011 treffen 16 Mannschaften aus ganz Deutschland und Europa in einem Hallenturnier wieder aufeinander. Die Siegerehrung wird auf meine Einladung hin, wieder traditionell im Rathaus stattfinden.
Nur diesmal wird es etwas anders sein. Die immer wieder vielbeklagte Diskriminierung von jungen schwulen Fussballern im Amateurbereich und vor allem im Profigeschäft wird erstmals Solidarität seitens der beiden Profivereine selbst erfahren. Georg Spies, aus dem Vorstand des FC St.Pauli und Bastian Reinhard, Leiter der Nachwuchsabteilung beim HSV, werden auf meine Einladung hin Grußworte zur Siegerehrung sprechen.
Das ist ein erfreuliches Signal für alle anwesenden jungen Fussballer, aber auch ein positives Signal an diejenigen im Profifussball, die sich aus guten Gründen noch nicht geoutet haben, aber natürlich den Versteckstress ständig spüren. Es geht auch real weit über die positiven Signale der Verbandsvertreter hinaus, denn letztlich muss ein Umdenken in den Fussballvereinen vor Ort beginnen. Der 5. November 2011 kann hier im Hamburger Rathaus ein wichtiger Weckruf sein.
Pressereaktionen Profis solidarisieren sich
Hinnerk Hamburgs schwules Stadtmagazin dazu
Ältere Posts zum Thema:
Schwuler Fussball trifft sich in Hamburg
Schwules Jugendzentrum
SPD verabschiedet sich vom schwulen Jugendzentrum
Auf der Podiumsdiskussion des Christopher-Street-Days gab der Abgeordnete Kühn die Pläne der SPD-Bürgerschaftsfraktion hinsichtlich der noch von Schwarz-Grün bereitgestellten Mittel für ein schwules Jugendzentrum in Hamburg bekannt.Die 65.000€ sollen nun dem Magnus-Hirschfeld-Centrum und dem JungLesbenZentrum Intervention zur Verfügung gestellt werden. Mit dieser Richtungsentscheidung verabschiedet sich die Hamburger SPD von dem Ziel, die schwule Jugendarbeit in Form eines Kompetenzzentrums für Hamburger Schulen und Jugendarbeit zu stärken. Besonders für das angelaufene Aufklärungsprogramm in den Hamburger Schulen ist dies ein Rückschlag, Erfahrungen aus anderen Bundesländern mit solchen Jugendzentren unterstützen diese Einschätzung.
Der mehrfach evaluierte Bedarf in der schwulen Jugendarbeit im MHC hätte fachlich für einen Einsatz ohne Abstriche in diesem Bereich gesprochen. Wenn die SPD auch einen zusätzlichen Bedarf in der lesbischen Jugendarbeit sieht, hätte sie die Mittel insgesamt aufstocken müssen. Mit insgesamt 105.000€ (inklusive der aktuell bereitgestellten Mittel) hätte es den Start eines schwulen Jugendzentrum geben können. Damit wären auch erhebliche Chancen entstanden, zusätzliche Mittel über Spenden und andere Zuwendungen jährlich zu erhalten. Dies sind jedenfalls die Erfahrungen aus anderen Städten mit bereits etablierten schwul-lesbischen Jugendzentren. Diese Chancen sind nun vertan, am Ende bleibt nur Stückwerk für die betroffenen Jugendlichen übrig.
Jeder neue Senat hat das Recht, mit seiner Mehrheit inhaltliche Akzente zu setzen.Die Absage an die Einrichtung eines schwulen Jugendzentrums in Hamburg, ist jedoch ein schwerer politischer Richtungsfehler.Durch die erfolgreiche Liberalisierung der letzten Jahre rückt die Jugendberatung in den Schulen und eben auch in der Jugendarbeit in der Vordergrund staatlicher Fürsorge. Ohne ein solches Kompetenzzentrum für Lehrer und Sozialpädagogen in der Jugendarbeit, wird dieser Weg verbaut. In den jetzt anlaufenden Haushaltsberatungen werden wir diese Fehlentscheidung zum Thema machen.
Infos zum Thema:
Gay St.Petersburg in Hamburg
Schwul-lesbische Bürgerrechtler im Rathaus
Zum Christopher-Street-Day (CSD) besuchen schwul-lesbische Bürgerrechtler aus der Partnerstadt St.Petersburg die Hansestadt. Die Vertreter der Fraktionen von Linke, FDP, SPD und Grünen trafen sich zum Meinungsaustausch mit den Aktivisten im Rathaus.Das war ein Besuch, den es zur zeit umgekehrt im Rathaus St.Petersburg nicht geben dürfte, schwule und lesbische Aktivisten in der Duma von St.Petersburg? Undenkbar! Auf Einladung der Stadt (noch unter Schwarz-Grün in die Wege geleitet) war es aber umgekehrt sehr wohl möglich!
Auf Anregung des Lesben- und Schwulenverbandes bat ich die Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen zum Meinungsaustausch mit den Gästen aus St.Petersburg ins Rathaus. Mit dabei waren auch noch Mitarbeiter des Deutsch-Russischen Jugendaustausches und Mitarbeiter der Senatskanzlei im Bereich Städtepartnerschaft und Hamburg Pride e.V. als Veranstalter des Hamburger CSD.
Die Bürgerrechtler aus St.Petersburg haben uns Parlamentarier gebeten, bei der Formulierung eines neuen Memorandums der Stadtepartnerschaft Hamburg-St.Petersburg auch dafür zu sorgen, dass schwul-lesbische Belange dort explizit aufgenommen werden. Alle anwesenden Fraktionsvertreter haben hier Unterstützung signalisiert.
Die ist auch bitter nötig, denn der Schwulenhass (Homophobie) in St.Petersburg ist enorm und die Politik verhindert gerne mal Demos und Sichtbarkeit von Schwulen, Lesben und Transgender. Doch nur diese Sichtbarkeit wird auch zur Akzeptanz benötigt. Auch hier bedarf es deutliche Worte aus Hamburg, das Verbot von CSDs oder sonstigen öffentlichen Veranstaltungen der schwul-lesbischen Community ist nicht akzeptabel.
Wir Parlamentarier überlegen jetzt, mit einem übergreifenden Antrag in der Bürgerschaft den SPD-Senat bei den Verhandlungen eines neuen Memorandums inkl. Schwule & Lesben “zu unterstützen”.
Großer Andrang im Rathaus
10 Jahre Homo-Ehe – über 400 Gäste kamen und feierten
Heute:10 Jahre Homo-Ehe!
Rekordanmeldung für GAL-Rathausempfang
Heute feiert Deutschland 10 Jahre Homo-Ehe und Hamburg kann stolz auf seinen Anteil daran sein. Der Ansturm auf unseren heutigen Rathausempfang anläßlich dieses Jahrestages zeigt die Bedeutung dieser gesellschaftlichen Erneuerung. Als Gastredner erwarten wir heute Volker Beck aus Berlin, Videos von damals erinnern an die Massentrauung im Rathaus Altona, Cristina aus dem Pulverfass singt Lieder über die Liebe und es wartet eine kleine Überraschung auf die Paare von damals, die heute ihren 10. Hochzeitstag im Hamburger Rathaus feiern.
Wir können zurzeit keine Anmeldungen mehr annehmen, mit 400 gemeldeten Gästen platzt der Kaisersaal schon jetzt aus allen Nähten. Für alle die nicht dabei sein können, veröffentlichen wir morgen natürlich die schönsten Fotos von diesem Event.
Aktuelle Pressemeldungen zu 10 Jahren Homo-Ehe:
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