18. Juni 2011 
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Netze in HHer-Hand

Unterschriften sammeln U-Bahn St.Pauli

Unterschriften sammeln U-Bahn St.Pauli

Super Resonanz auf St.Pauli

Heute Mittag haben Dirk Petersen, Bezirksabgeordneter für St.Pauli und ich zusammen Unterschriften auf St.Pauli für das Volkbegehren “Unser Hamburg-unser Netz” gesammelt. Die Resonanz war super, viele wollten unterschreiben und haben die Gelegenheit jetzt genutzt.

Bis Freitag, den 17. Juni waren laut Angaben der Initiatoren wohl schon 47.000 Unterschriften zusammengekommen. Benötigt werden am Ende 62.500 um das Volksbegehren erfolgreich abzuschließen.Dann kann als nächste Stufe der Volksentscheid folgen.

Erstaunlich viele waren sich im Klaren, dass der Rückkauf der Energienetze wichtig für die Energiewende ist. Und natürlich wissen viele, dass den großen Konzernen nicht zu trauen ist, bei den Strompreisen. Habe aber auch viel Kritik hören müssen, warum die Politik überhaupt damals die HEW verkauft hat. Die Leute haben doch ein gutes Gedächtnis.

Trotzallem überwog die Erkenntnis, dass es jetzt richtig ist, die Netze wieder zurückzuholen. Alle wünschten uns noch Erfolg für die weitere Sammlung von Unterschriften. Bin jetzt jedenfalls optimistisch, dass dieses Volksbegehren erfolgreich sein kann.

Mehr Infos zum Thema: www.unser-hamburg-unser-netz.de

Ältere Posts:

Hamburg ohne Vattenfall

17. Juni 2011 
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Atomausstieg: Wir Grüne sagen “ja, aber”

Atomkraft Nein Danke-Fahne

Ausstiegsgesetz ja, schwarze-gelbe Energiewende eher nein

Der Bundesvorstand und die Fraktionsvorsitzenden Künast und Trittin empfehlen der grünen Basis dem Atomausstiegsgesetz der Bundesregierung zu zustimmen. Kritisch sehen wir die Gesetze zur Energiewende, die nur halbherzig oder gar kontraproduktiv geplant ist.Ja, dieses wird für das Land und für die Grünen eine historische Entscheidung sein, wie sich die Bundesdelegiertenkonferenz am 25. Juni 2011 in Berlin zum schwarz-gelben Atomausstieg verhält. Der Spiegel schreibt, Grüne beugen sich Merkel’s Atomdiktat…und “Die Zeit” schreibt in ihrer aktuellen Ausgabe “Schwarz-Gelb regiert, aber Grün dominiert“, allein diese Diskrepanz zeigt, wie aufgewühlt die deutsche politische Landschaft ist.

Foto aus der Aktuellen 'Zeit'

Foto aus der Aktuellen 'Zeit'

Ich persönlich finde auch, dass wir uns dem Atomausstiegsgesetz nicht verweigern sollten, auch, wenn dieser dann erst 2022 erfolgt. Aber im Ernst, nach unserem rot-grünen Ausstiegsgesetz wären die letzten Meiler auch nicht früher vom Netz gegangen, eher sogar später, weil die Konzerne noch Reststrommengen gebunkert hatten.

Darüber hinaus glaube ich auch, dass es politisch klug und nachhaltig ist, den aktuellen politischen Konsens bei diesem Thema zu nutzen. Wir sehen ja was geschieht, wenn das eine Lager etwas beschließt und das andere Lager nach Regierungsübernahme es wieder rückgängig macht. Gerade in Energiefragen ist es aber wichtig, langfristig planen zu können.

Die anderen Gesetzesvorlagen der schwarz-gelben Mehrheit sollten wir kritisch prüfen, versuchen zu verbessern, entweder im Bundestag oder im Bundesrat. Wenn dies nicht gelingt, sollten wir auch nicht zustimmen. Dann muss eine neue Bundesregierung ab 2013 dann die richtige Energiewende auf dem Weg bringen.

Das jetzt die einstigen Befürworter der Atomenergie den Ausstieg vollziehen müssen, ist ein Riesenerfolg grüner Politik und vieler Aktivistinnen und Aktivisten und Verbände. Wir sollten in der Bevölkerung nicht den Eindruck erwecken, dass wir Angst vor diesem Erfolg haben und deswegen uns an Maximalpositionen klammern, die wir in einer späteren möglichen Regierungsbeteiligung auch nicht umsetzen könnten.

Was meinen Sie dazu?

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Erst die Koalition, dann das Land

Fukushima heisst sofort abschalten

Muttis Bescherung

28. Oktober 2010 
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Hamburg ohne Vattenfall

Hamburg Moorburg 6MW http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Hamburg Moorburg 6MW http://creativecommons.org/ licenses/by-sa/2.0/

Bei europaweiter Ausschreibung verliert Vattenfall

Die Grüne Umweltsenatorin Anja Hajduk hat bekannt gegeben, dass der Strom für die öffentlichen Gebäude der Stadt wie Behörden, Theater, Schulen, Uni oder Museen komplett aus Windkraftanlagen und Wasserkraftwerken bezogen werden soll.

Entsprechende Verträge für die Jahre 2011 und 2012 wurden mit RWE (Wasser) und dem dänischen Anbieter DONG (Wind) abgeschlossen. Die CO2-Einsparung beträgt somit etwa 193.000 Tonnen pro Jahr. GAL und CDU hatten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, bis 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte unter anderem bei Auslauf der Stromverträge die Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Quellen für die öffentlichen Gebäude geprüft werden. Dies ist nun geschehen und hat in der Umsetzung zu einem positivem Ergebnis geführt.

Das sind wieder mal gute Nachrichten aus dem Umweltressort, Hamburg stellt sich damit gut auf, den Titel Europäische Umwelt-Hauptstadt 2011 auch zu verdient zu tragen.

Pressemitteilung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

22. Juni 2010 
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Grundsteinlegung für die erste eigene Windenergieanlage von HAMBURG ENERGIE

Hamburg Energie

Hamburg braucht eine Alternative zu Stromgiganten wie Vattefall.

Deswegen hat der Schwarz-Grüne Senat die neuen Stadtwerke “Hamburg Energie” gegründet. Gestern wurde der Grundstein für die erste eigene Windenergieanlage gelegt.

Bereits im Dezember 2009 wurde die erste eigene Photvoltaikanlage eingeweiht. Wenn die Windendergieanlage Ende 2010 fertig sein wird, wird sie 2.500 Haushalte mit Strom versorgen.

An gleicher Stelle baut auch der Mutterkonzern von Hamburg Energie, Hamburg Wasser, eine gleiche Anlage. Mit 190 Metern Höhe setzt die Windenergieanlage ein weithin sichtbares Zeichen für den Einstieg der Stadt in ein neues Stromzeitalter. Erzielt wird die 2,5 Megawatt-Nennleistung von Fußballfeldgroßen Rotorflächen.

Als weitere Projekte von Hamburg Energie werden im Bezirk Mitte bestehende Anlagen gegen deutlich leistungsstärkere erneuert.

Besonders erfreulich ist der CO2-Ertrag der Anlage. Pro Jahr spart sie 3.100 Tonnen CO2.

23. September 2009 
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Atomlobby plant Wahlkampf

Kampagne Plakat Atom Schwarz Gelb

Licht an für Schattenmänner.

Wie Spiegel.de meldet, hat die Atomlobby den Wahlkampf minutiös geplant.

In einem vertraulichen Papier der Agentur PRGS, das bei Greenpeace herunterzuladen ist, wird beschrieben, wie Journalisten und Politiker gezielt auf Atom-Kurs gebracht werden können.

Besonders interessant ist eine Liste von Journalisten, die in Pro- und Contra-Atomlobby eingeteilt werden.

Die Grünen bekommen das Gütesiegel: “Nicht ansprechbar”. Während der SPD mit Hamburgs Ex-Umweltsenator Vahrenholt (vertritt nach dem Papier die Strategie “erneuerbare Energien plus Kernkraft”) wenigstens noch einen Ansprechpartner für die Lobby habe, schreiben die Macher der Studie über uns, dass wir mit unseren “Forderungen” … “den Handlungsspielraum der Energieunternehmen künftig zusätzlich einzuengen” könnten – recht habt ihr, liebe Energieunternehmen!

Das alles zeigt: Schwarz-Gelb nein Danke. Gegen diese Lobby hilft nur Grün!

15. September 2009 
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Windenergie: Tiefensees Torschlusspanik

Harald52@flickr.com Creative Common Lizenz - keine kommerzielle Nutzung

Harald52@flickr.com Creative Common Lizenz - keine kommerzielle Nutzung

Nach vier Jahren Windstille entdeckt Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD) plötzlich die Windenergie.

Die von der SPD/CDU-Regierung veröffentlichten Pläne für Offshore-Windparks werden von Experten heftig kritisiert.

Sie kommen zu spät und sind unausgegoren. Das Schlimmste aber ist, dass die Pläne bereits viel früher hätten verwirklicht werden können. Bereits 2002 haben wir Grüne die “Strategie der Bundesregierung zur Windenergienutzung auf See” durchgesetzt, die der SPD-Minister jetzt zur Grundlage für den Gebietsplan gemacht hat – mit sieben Jahren Verspätung!

Die Plan-Präsentation kurz vor der Wahl zeigt, worum es geht: Wahlkampfgetöse statt nachhaltiger Politik.

Immer noch sind die Rahmenbedingungen für Offshore-Windparks viel zu unsicher. Das gilt vor allem für die Finanzierung. Das begünstigt Stromkonzerne wie Vattenfall, deren Kassen gefüllt und die deswegen weniger auf Kredite angewiesen sind. Und diese von SPD und CDU gehätschelten Konzerne sind wahrlich nicht die Innovationsmotoren in Sachen Erneuerbare Energie.

Sie wollen ihre Kassen lieber weiter mit Dino-Technologien wie Atomkraft und Kohle füllen. So verzockt die SPD/CDU-Regierung Deutschland Führungsrolle in dieser Jobträchtigen Zukunftsindustrie.

Das zeigt: Wir brauchen den Green New Deal mit Investiotionen in Bildung und neue Technologien – um Jobs zu schaffen und Zukunft zu sichern.

7. September 2009 
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Jetzt wechseln: HAMBURG ENERGIE ist da!

Hamburg Energie Logo

Hamburg hat einen neuen, sauberen Stromversorger: HAMBURG ENERGIE. Ab sofort können sich alle Hamburger Haushalte für sauberen Strom vom kommunalen Energieversorger entscheiden.

Ich rufe dazu auf, sich jetzt von Atom- und Kohelstrom zu verabschieden.

Es freut mich sehr, dass HAMBURG ENERGIE  als Energieversorger in den Markt einsteigt. Dort trifft HAMBURG ENERGIE nicht zuletzt auf Vattenfall, den Konzern, der stur an Atom und Kohle festhält. HAMBURG ENERGIE ist dagegen Kohle- und atomfrei, dezentral und auf Basis erneuerbarer Energien.

Wer zu HAMBURG ENERGIE wechselt, stärkt auch ein städtisches Unternehmen. Jeder Wechsel trägt dazu bei, dass in neue regenerative Energieanlagen in Hamburg und Umgebung investiert wird.

Mein Dank geht an den Senat und vor allem an Senatorin Anja Hajduk, die diesen Start ermöglicht hat.

Hier finden Sie weitere Informationen zu HAMBURG ENERGIE