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Für mich müssen in einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Mittelpunkt stehen. Wir Grüne wollen den Menschen in der Krise ein Angebot machen und setzen dabei auch auf regionale überbetriebliche Transfergesellschaften. Alle Menschen die ihren Arbeitsplatz verlieren, sollen ein Qualifizierungsangebot erhalten und – wo immer möglich – am besten für unser aller Zukunft dazulernen.

Wenn wir wollen, dass Schornsteinfeger in Zukunft auch Energieberater sind, müssen wir sie auch dazu ausbilden. Und wer gestern im Maschinenbau beschäftigt war, sollte befähigt werden, morgen am Windrad schrauben zu können. Der Bedarf an kreativen Menschen in der Krise ist hoch. Wir sollten die Mitarbeiterbeteiligung ausbauen und mit einer modernen Unternehmenskultur dafür sorgen, dass Beschäftigte über die bestehenden Rechte hinaus in Entscheidungen eingebunden sind und am betrieblichen Erfolg teilhaben.

Dies sind zentrale Elemente einer strategischen Wirtschaftspolitik und grüne Antworten auf die Wirtschaftskrise. Ich stehe nicht für eine keine kurzatmige Konjunkturpolitik zur Verfügung, sondern will einen mutigen Gestaltungsanspruch mit den Menschen erarbeiten und umsetzen. Ich will für eine Politik stehen, die auch kurzfristig wirkt, aber als Zeithorizont nicht den 27. September 2009 im Blick hat, sondern die nachhaltige Weltwirtschaft von 2020.

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