Farid Müller Persönlich

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,
wer steckt eigentlich hinter dem Bürgerschaftsabgeordneten Farid Müller?

 Wieso eigentlich „Farid“ als Vorname?

Ganz einfach:  Ich bin 1962 in Kairo/Ägypten geboren. Mein Vater war Ägypter, meine Mutter Deutsche. Beide haben sich während ihres Studiums in West-Berlin verliebt und dann kam der Umzug nach Kairo. Allerdings mussten wir bereits 1964 Ägypten wieder verlassen, weil das damalige Nasser-Regime gegen „westliche“ Ausländer zu Felde zog. Wie bei vielen anderen Flüchtlingsfamilien auch, bin ich mit meinen Eltern  über mehrere Umwege in Bremen gelandet und dort aufgewachsen. Mein Vater ist leider frühzeitig gestorben, so dass meine Mutter neu heiratete und ich den Nachnamen „Müller“ erhielt. So spiegeln sich in meinem Namen zwei Welten wieder.

Farid als Kind

Was macht Farid Müller eigentlich beruflich?

Nach meinem Betriebswirtschaftsstudium in Bremen bin ich nach Hamburg gezogen und habe zuerst meinen Zivildienst bei der offenen Altersarbeit der Diakonie in Uhlenhorst absolviert. Parallel dazu habe ich ein Abendstudium im Bereich Kommunikation und Marketing gemacht. Anschließend konnte ich gleich meinen Traumjob beim Stadtmagazin „tango“ ergattert. Dort habe ich von der Pike an gelernt, wie Zeitschriften entstehen und produziert werden. Die Medien haben mich bis heute nicht losgelassen.  In der Bürgerschaft vertrete ich die Grünen u.a. mit den Themen Medien- und Netzpolitik. Heute arbeite ich in meinem zweiten Job (wir sind ja in Hamburg noch Teilzeitabgeordnete) für das Musik- und Kunstfestival „Unten am havn – Copenhagen meets Hamburg“ und betreue noch andere Internetprojekte, die mir viel Spaß, neben meiner Abgeordnetenarbeit für Sie, machen.

tango magazin

Was macht Farid Müller eigentlich, wenn er mal nicht arbeitet?

Das ist schnell auf den Punkt gebracht. Zwei Jobs stressen natürlich. Wie bei den meisten Bürgerschaftsabgeordneten, bin ich zeitlich oft hin- und hergerissen. Als Ausgleich jogge ich meiner Freizeit gerne, manche haben mich vielleicht schon mal an der Alster oder im Hammer Park gesehen. Natürlich laufe ich gerne beim Hamburger Alsterlauf mit, und zwar im Team der Hamburger AIDS-Hilfe, die von vielen Teilnehmern mit einer Spende unterstützt werden. Seit Jahren laufe ich  am 3. Oktober beim inzwischen legendären Köhlbrandbrückenlauf (12km) mit. Wenn ich mal keinen Sport mache, schaue ich im Millerntorstadion zu, wie die Jungs vom FC St. Pauli mal wieder das Stadion rocken. Wirklich unglaublich, diese Stimmung am Millerntor!

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