Stadtteile des Wahlkreises

Auch die Alt- und Neustadt sind durch ihre zentrale Lage ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen sowie für viele Menschen, die eine Wohnung suchen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Soziale Erhaltensverordnung für die Neustadt weiter bestehen bleibt, um wenigstens den bestehenden bezahlbaren Wohnraum zu erhalten. Das Anwohnerparken darf durch Car-Sharing nicht ausgehebelt werden, weswegen ich mich auch für feste Car-Sharing Parkplätze stark machen möchte.

  • Erhalt der Sozialen Erhaltensverordnung für die Neustadt
  • Schaffung von eigene Car Sharing Parkplätzen, um das Anwohnerparken zu schonen
  • Die Chance nutzen, das Planten un Blomen beim CCH erweitert wird und die unwirtliche Straßenunterführung dafür zugeschüttet wird.

  Am Samstag, den 13. September 2014, 16 Uhr lade ich wieder die Neustädterinnen und Neustädter zu meinem traditionellen Rathaus Kaffeetreff  in die Neustadt ein. Eine Neuheit gibt es: Dieses Mal treffen wir uns nicht wie üblich am Großneumarkt, sondern auf der „anderen“ Seite der Neustadt  Bei

Die Hafencity entwickelt sich zu einem neuen Wohn- und Lebensort in Hamburg. Ich besuche diesen Stadtteil sehr oft und verfolge die Entwicklung nahe. Deswegen setze mich dafür ein, diesen noch jungen Stadtteil mit den Menschen vor Ort attraktiver zu gestalten. Hierfür müssen wir auch in diesem Quartier mehr soziale Durchmischung fördern, also mal Gentrifizierung andersrum denken. Ein attraktiver Lebensmittelpunkt kann die Hafencity zukünftig nur sein, wenn weitere Grünflächen entstehen, Kulturprojekte eine Chance haben diesen Stadtteil zu beleben.

Deswegen setze ich mich dafür ein, dass:

  • Die versprochenen neue bezahlbaren Wohnungen im Baakenhöft der Hafencity auch wirklich gebaut werden
  • vernünftige Verkehrskonzepte für den Bus, Bahn & das Fahrrad weiterentwickelt werden, und zum Beispiel der Kaiserkai wieder zur 30km-Zone wird.
  • Es mehr als die bisher versprochenen Grünflächen und öffentliche Plätze gibt
  • Ein Konzept entwickelt wird, wie Ladeninhaber und Galeriebesitzer in der Hafencity überleben können
  • Das Club- und Musikschiff „Stubnitz“ eine längere Perspektive am Kirchenpauerkai (Baakenhöft) bekommt

Für Samstag, den 8. November 2014, 16 Uhr lade ich wieder zu meinem Rathaus Kaffeetreff Hafencity ins K.u.K. Kaffeehaus, Am Kaiserkai 26, ein. Zu meinem Rathaustalk bei Kaffee und Kuchen sind alle herzlichst eingeladen. Ich freue mich, auf Ihre Fragen und Anregungen aus dem Stadtteil und der Rathauspolitik.

Die Stadtteile sind vom Durchgangsverkehr nach Hamburg hinein geprägt. Entsprechend hoch ist die Belastung durch PKW- und LKW-Verkehr. Ein besseres Radverkehrskonzept und mehr Freiflächen für Fußgänger werden gebraucht. Parks und andere Verweilflächen sind mir wichtig, um den Menschen bessere Lebensqualität zu bieten. Viele fahren in andere Stadtteile, wenn sie nett beisammen im Café sitzen oder einkaufen wollen. Damit sich hier etwas ändert, möchte ich mich dafür einsetzen, dass• Der Senat Lärmmessungen und Konzepte für die meisten belasteten Straßen wie z.B. die Bürgerweide, die Sievekingsallee oder Hammer Landstraße entwickelt.

  • Dass der Bereich Öffentliches Grün von Senat und Bürgerschaft besser mit Finanzmitteln ausgestattet wird, damit Parks wie der Hammer Park, Blohms Park und Thörks Park wieder besser in Stand gesetzt werden können.
  • Die Horner Geest mit einem schienengebunden Nahverkehr angebunden wird
  • Ein Konzept für die Weiterentwicklung des Grünstreifens Horner Rennbahn als zentralen Treffpunkt im Stadtteil entwickelt wird, statt ewig auf Pferdesport-Investoren zu warten.
  • Das der Senat eine Soziale Erhaltensverordnung für Borgfelde und Teile Hamms ernsthaft prüft, um die Altmieten durch die teuren neu gebauten Eigentumswohnungen bezahlbar zu halten.

St. Georg, mein Heimatstadtteil ist bunt und vielfältig, hier treffen Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen und Lebensweisen aufeinander: Kulturen aus aller Welt, Jung und Alt, Arm und Reich. Eine Vielfalt, die ich bewahren, ein Miteinander, das ich stärken will. Ich möchte mich als Bürgerschaftsabgeordneter deswegen dafür einsetzen, dass

  • Bürgerschaft und Senat endlich die ausreichenden Mittel für die Erweiterung des Lohmühlenparks als Campus für die HAW bereitstellen, einfach die Straße Berliner Tor sperren reicht nicht.
  • Die Ladeninhaber an der Lange Reihe die Baustellen für die Busbeschleunigung finanziell überleben und endlich ein Runder Tisch eingerichtet und ein Planungsstopp verhängt wird. Gerne kann auf den unsinnigen Kreisel an der Bushaltestelle AK St. Georg verzichtet werden.
  • Dass ein Verkehrskonzept unter Einbeziehung des HVVs für die Herausnahme des Durchgangsverkehrs an der Langen Reihe entwickelt wird.
  • Das Werkhaus im Münzviertel auch mit den Landesbehörden als Ideenwerkstatt, Produktionsort und gemeinschaftlicher Treffpunkt etabliert und weiterentwickelt werden kann.
  • Dass der Wohnungsbau um den Sonninkanal und auf dem ehemaligen Sharp-Gelände in Hammerbrook auch von Senat und Bürgerschaft unterstützt wird. Nur so kann dieser zentrale, aber bisher gewerblich geprägte Stadtteil, endlich auch für Wohnen und Leben weiterentwickelt werden.

Die Situation am Hansaplatz war Thema in der Aktuellen Stunde der Hamburger Bürgerschaft, nachdem Anwohner einen Offenen Brief u.a. an den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz geschrieben hatten. Tatsächlich haben sich die Umstände vor Ort aus Sicht vieler wieder verschlechtert.

St. Pauli – Hamburgs bekanntester Stadtteil wird immer mehr als Amüsier- und und Touristenviertel genutzt, ist aber auch ein Wohnquartier. Das wird bei vielen städtischen Entscheidungen gerne übergangen. Doch die Belastungen haben in den letzten Jahren massiv zugenommen. Gleichzeitig erfährt dieser Stadtteil einen massiven Veränderungsdruck. Die von uns Grünen erlassene Soziale Erhaltensverordnung kann den Druck auf die Mieten abfedern, aber nicht gänzlich aufheben. Hier helfen nur mehr Wohnungen, die einem gesunden Mix aus sozialer Förderung und Genossenschaftsanteilen bestehen sollten. Die Esso-Häuser stehen exemplarisch für diesen Konflikt. Doch am Ende muss auch ehrlich gesagt werden, dass gar nicht so viel Platz auf St. Pauli ist, um alle die Menschen, die nach St.Pauli ziehen wollen, auch unter zu bekommen. Vor diesem Hintergrund möchte ich mich u.a. für folgende Bereiche in der Bürgerschaft einsetzen:

  • Mehr Mittel für die Bürgerbeteiligung bereitstellen, damit auch St. Pauli endlich seinen Stadtteilbeirat bekommt und die Quartiersbeiräte im Karoviertel und in der Wohlwillstraße wieder ordentlich ausgestattet werden können.
  • Wer Fahrradfahren ernst nimmt, muss endlich eine ordentliche Radwegverbindung von Ost nach West in Angriff nehmen. Ich unterstütze daher den lange überfälligen Radfahrstreifen auf der Reeperbahn.
  • Mehr Grün braucht auch in St. Pauli eine Chance. Ich unterstütze daher Urban Gardening-Projekte wie in der Großen Freiheit auf öffentlichen Grundstücken der Stadt.
  • Und wer einen großen Teil der Cannabis-Dealer auf St. Pauli endlich loswerden will, muss sich für einen Coffeeshop wie in den Niederlanden stark machen. Ein Modellprojekt mit einem Verkauf für den Eigenbedarf an Erwachsene würde die Mafia entmachten und die Polizei auf die harten Drogenbereiche konzentrieren helfen.
  • Der Dreck des Schlagermoves sollte nicht nur unmittelbar beim Umzug selbst von der Stadtreinigung entfernt werden, sondern auch in allen angrenzenden Bereichen St. Pauli’s und zwar auf Kosten des Veranstalters. Der Bezirk sollte ernsthaft überlegen, den Schlagermove nicht jedes Jahr durch St. Pauli fahren zu lassen.