Rosa WinkelSizzla, Hass-Sänger aus Jamaika, hat versucht in der Hamburger „Fabrik“ aufzutreten.

Dieses Ansinnen wurde jedoch von der Fabrik abgelehnt.Immer wieder rufen Musiker in ihren Texten zu Mord und Gewalttaten an Schwulen auf. Besonders oft trifft dies auf Musiker aus Jamaika zu. Einer von ihnen ist Sizzla (Kostprobe: „Lesben und Schwule, ich sage, tot sollen sie sein. Ich traue Babylon für keine Sekunde. Ich gehe und erschieß Schwule mit einer Waffe„). Seine Konzerte in Berlin wurden nach erheblichem Druck aus der Schwulen- und Lesbenbewegung kurzfristig abgesagt.

Wie auf Nachfrage meines Büros bestätigt wurde, wollte Sizzla im November auch in Hamburg auftreten. Das wurde jedoch von der Fabrik abgelehnt. Ich begrüße dieses Verhalten der Fabrik.

Vor einigen Jahren gab es zwischen mir und der Fabrik eine Auseinandersetzung über Auftrittsverbote für Hasssänger. Es freut mich, dass die damalige Sensiblisierung dazu geführt hat, dass Sizzla abgewiesen wurde.

Bereits vor einiger Zeit wurde ein Konzert eines anderen Hass-Sängers im Knust abgesagt, nachdem bekannt wurde, welche Texte dieser Sänger produziert. Das zeigt, dass hier ein Bewussteinswandel beginnt.

Jetzt muss endlich ein Einreiseverbot für diese Musiker her. Die FDP/CDU-Regierung ist dringend zum Handeln aufgerufen. Wer gegen Menschen hetzt und dazu aufruft, sie zu ermorden, zu verstümmeln und zu verfolgen, hat in Deutschland nichts verloren.

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