Gay Games starten am 31.7. in Köln

Am Samstag beginnen erstmals in Deutschland die Gay Games. Diese den olympischen Spielen nachempfundenen Sportwettbewerbe für lesbische, schwule und Transgender Sportler sollen ein Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt im Leistungssport sein. Die über 100 Hamburger Sportlerinnen und Sportler werden als „Hamburg Team“ sichtbar in Köln innerhalb der deutschen Mannschaft auftreten.

Das Sportamt Hamburg hat einen Zuschuss zu den Trikots gewährt, die das Team Hamburg zur Eröffnungsfeier in der Köln Arena tragen wird. Darüber hinaus gibt es ein Banner „Hamburg greets the world“, dass in der Köln Arena zum Einsatz kommt.

Wie bei den olmpischen Spielen laufen die Sportler mit ihren nationalen Teams ein. Anders als bei diesen dürfen sich aber innerhalb der Nationen auch Städte und Regionen darstellen.

Das eigene Gay Games heutzutage immer noch notwendig sind, ist Fakt. Nirgendwo ist die Diskriminierung von lesbischen Sportlerinnen und schwulen Sportlern so groß wie im Leistungssport. Ganze Sportarten, wie beispielsweise Tanzen oder Eiskunstlauf ,verbieten den Start von gleichgeschlechtlichen Paaren.

Andere Sportarten verbieten den schwulen und lesbischen Sportler unter Androhung des Ausschlusses und der Sperrung bei Wettbewerben die Teilnahme an den Gay Games.

Ich finde es daher gut, wenn das Hamburg Team in Köln Flagge zeigt und deutlich macht, dass Hamburg eben weltoffener ist. Und dass die Stadt für Vielfalt und gegen Diskriminierung steht.

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Gay Games: T-Shirt-Ausgabe im Rathaus

Mehr Infos:

www.sportler-für-hamburg.de

www.games-cologne.de

www.startschuss.org

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