Kaffeetreff Hamm Cafe May

Wiedervereinigung für Hamm: Der Schwarz-Grüne Senat hat heute die künstliche Trennung Hamms in Hamm-Nord, Hamm-Mitte und Hamm-Süd aufgehoben und einen neuen Stadtteil Hamm geschaffen.

Das ist ein wichtiger Schritt zu Förderung der Identität dieses großen Stadtteils. Ich finde es konsequent, die Teilung aufzuheben. Sie war den Menschen fremd. Wer hier wohnt, wohnt in Hamm und nicht in einer Himmelsrichtung.Der Beschluss bestätigt auch die zunehmende Bedeutung, die Hamm für uns Grüne hat. Hier lässt es sich gut leben, das kulturelle Angebot nimmt zu, die City ist mit U-Bahn, Bus und Rad gut zu erreichen.

Der Gesetzentwurf des Senats wird jetzt von der Bürgerschaft beschlossen und kann dann zum 1. Januar 2011 in Kraft treten. Die Wiederverinigung wird bestimmt auch Thema bei meinem Rathaus-Kaffeetreff am 20. November um 16.00 Uhr im Cafe Mey in Hamm sein.

Kommentare

  1. Mathias

    Sehr geehrter Herr Müller,
    der Stadtteil Hamm bestand historisch aus Unten Hamm (Hamm Marsch) und Oben Hamm (Hamm Geest).
    Diese geographische Trennung durch den Geestrücken drückt sich sogar im Vorhandensein zweier Grundbücher aus.
    Der Eindruck, dass diese Teilung den Bürgern fremd war, ist sicherlich falsch.
    Die Menschen wohnen in Hamm Nord, oder Hamm Mitte, genau wie in Barmbek Süd, oder Barmbek Nord.
    Es wurde hier auf politischer Ebene zusammengeschoben, was nicht zusammengehört.
    Die betroffenen Bürger wurden, wie so oft, nicht dazu befragt.
    Die damit verbundenen Kosten darf der Steuerzahler aber sicherlich gerne tragen.
    Alles in allem ein typischer „Verwaltungsakt“.
    Mathias

  2. farid

    Sehr geehrter Herr Mathias,
    historisch betrachtet haben Sie sicherlich recht – mir geht es aber eher um das hier & jetzt, als um alte Grundbücher. In Hamm habe ich bisher übrigens nichts Negatives zu dem neuen Stadtteil gehört.

    Mit freundlichen Grüßen
    Farid Müller

  3. Tobias

    Hallo Mathias,

    ich muss sagen, dass es eine gute Entscheidung ist. Warum muss man Hamburg in 104 Stadteile aufteilen? Es verursacht mehr kosten als nutzen.

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