Foto: Christoph Schmidt

Hamburg ist eine liberale und tolerante Stadt und hat eine Geschichte mit der Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen. Seit Juli 2016 ist Hamburg als liberale und tolerante Stadt Teil des internationalen Rainbow-City-Netzwerks. In dessen Rahmen verpflichteten sich die Partnerstädte, sich für eine aktive LSBTI-Gleichstellungspolitik zu engagieren und LSBTI-Themen in die strategische Ausrichtung der Stadt einzugliedern. Zudem setzte Hambuurg bereits 1999 mit dem Modell der „Hamburger Ehe“ relativ früh in Deutschland Maßstäbe auf dem Weg zur Ehe für Alle.

Diesen Weg wollen wir in der Bürgerschaftr konsequent weitergehen. Daher freut es mich sehr, dass wir im Parlament einen von SPD und GRÜNEN angestoßenen Antrag zur Unterstützung der Hamburger Bewerbung um den Europride 2020 einreichen konnten. Nur 14 Tage später soll dieser bei der kommenden Bürgerschaftssitzung am 12. Juli abgestimmt werden.

Der Europride in Hamburg wäre ein tolles internationales Zeichen der Toleranz und Gleichberechtigung, das im Jahr 2020 auch noch auf das 40. Jubiläum des CSD (Hamburg Pride) in Hamburg fallen würde.Im Antrag heißt es dazu:

„Mit dem EuroPride 2020 in Hamburg kann sich die Stadt der europäischen Öffentlichkeit auch als Tor zur Welt für LSBTI präsentieren und sich damit für ein freies und tolerantes Europa einsetzen, das sich der Wahrung der Menschenrechte verpflichtet sieht.“

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