Ich freue mich als Abgeordneter, dass eine große Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern das Hamburger Gängeviertel kreativ übernommen hat. Es wirft ein Schlaglicht auf die Abhängigkeit der Stadt im Hinblick auf Investoren. 

Eine kreative Zwischennutzung setzt den zögernden Investor unter Druck. Auch die Stadt muss jetzt wieder ihr Augenmerk auf diese Viertel richten, denn wenn der Investor in Zeiten der Wirtschaftskrise abspringt, müssen neue kreative Konzepte her. Die Künstler haben konkrete Ideen und es freut mich, dass der Senat zuhört. Ich jedenfalls freue mich über die Belebung der Innenstadt. Deswegen setze ich mich dafür ein, dass das Gängeviertel für Zwischennutzungen durch Kreative genutzt werden kann.

 Sehen Sie hier den Bericht auf Hamburg1 zum Gängeviertel.

Kommentare

  1. GALer

    NPD verprügelt in Hamburg, das Abendblatt titelt „Freie und Schuldenstadt“ und Farid freut sich über die Besetzung von Häusern in der Innenstadt. Ich denke, für uns alle wäre es besser, wenn Farid nach Berlin ginge. Dann können sich wieder am Wohl der Stadt interessierte Grüne um Hamburg kümmern, nicht nur Selbstdarsteller.

  2. farid

    Liebe/r Unbekannte/r,

    ich finde ja, dass Kandidaten und Abgeordnete Kritik ertragen müssen, ich finde es aber auch gut, wenn man den Mumm dazu hat, als Person dazu zu stehen.

    Den Wunsch der Künstler nach einer Bleibe in dieser Stadt abwertend mit dem furchtbaren NPD-Überfall in ZUsammenhang zu bringen, finde ich geschmacklos und respektlos dem Opfer gegenüber.

    Und stellen Sie sich vor, nicht nur in Hamburg, sondern im Berliner Haushalt werden durch die Finanz- und Wirtschaftskrise Steuermilliarden fehlen. Welche Wege ich und meine Partei aus dieser Krise den Wählerinnen und Wähler vorschlagen, können Sie übrigens auch auf dieser Seite nachlesen. Die kommenden Berliner Entscheidungen werden auch Einfluss auf die Zukunft Hamburgs haben.

    Ihr
    Farid Müller

    Aber auf einen sachliche Auseinandersetzung legen Sie wohl weniger Wert, ich würde mich aber freuen, wenn diese Zeilen es doch bei Ihnen ermöglichen würden.

  3. Hennsen

    Merr Müller: statt die Wahrscheinlichkeit einer Förderung herunter zu reden, weil ja ein paar hunderttausend Euro nicht reichen und man unter ein paar Millionen nicht anfangen braucht: Geben sie die doch mal her, und schauen, was die Initiative daraus macht. Man könnte mit 1/1000 der Kosten der tollen Elbphilharmonie beginnen, von der nur ganz ganz wenige Hamburger etwas haben.

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