Farid Müller trifft Josh nach Schwulenfeindlichem Übergriff in St. Georg Hansaplatz

Gespräch mit Überfallopfer im Rathaus

In der letzten Woche habe ich Josh, der in der Nacht zum 27.September Opfer eines schwulenfeindlichen Angriffs wurde, im Rathaus empfangen.In der letzten Woche gab es einen gewalttätigen Angriff gegen zwei Männer am Hansaplatz in St. Georg. Sie wurden von den Tätern für Schwule gehalten, beschimpft und brutal zusammengeschlagen.

Ich habe sofort mit ihnen Kontakt aufgenommen. Mir war es sehr wichtig, zu zeigen, dass auch ein Abgeordneter Anteil an der Lage der beiden nimmt. Spontan habe ich dann eine Einladung in das Rathaus ausgesprochen.

Es hat mich sehr gefreut, dass Josh sie angenommen hat. Er wollte seine Geschichte erzählen. Dabei ging es ihm vor allem darum, den schwulenfeindlichen Hintergrund des Angriffs zu bestätigen.

Außerdem wünscht sich Josh, dass die Öffentlichkeit auf das Thema „Gewalt gegen Schwule“ aufmerksam wird. Er war deswegen auch bei der Polizei und hat den Überfall angezeigt.

In diesem Anliegen sind wir uns einig. Gewalt gegen Schwule muss sichtbar gemacht und muss öffentlich werden.

Ich habe ihm erzählt, dass wir mit der Einrichtung der Stelle Vielfalt, die sich Antidiskriminierung kümmern soll auch etwas gegen die Ursachen solcher Gewalt an Schwulen tun möchten und derzeit ein Konzept zur Bekämpfung von Homophobie an Schulen erarbeiten.

Mich macht dieser Überfall im Hinblick auf die gefühlte Sicherheit von Schwulen und Lesben sehr besorgt. Deswegen setze ich mich dafür ein, dass wir in Hamburg ein Zeichen gegen diesen feigen Angriff setzen.

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