Die Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt – und vor allem in meinem Wahlkreis Hamburg-Mitte – ist angespannt, sodass Spekulanten die Mieterinnen und Mieter aus ihrer angestammten Wohnumgebung trotz soziale Erhaltensverordnung, vertreiben wollen. Rot-Grün ergreift die Initiative und setzt mit der Ausübung seines Vorkaufsrechtes ein deutliches Signal!

Weil das Haus in der Hein-Hoyer-Str. 18-22 kurz vor einem Kauf durch einen spekulativen Investor stand, hat die Stadt ihr Vorkaufsrecht genutzt, um die Mieterinnen und Mieter vor überhöhten Mieten und zu schützen und den so wichtigen Wohnraum in St. Pauli zu einem Spekulationsobjekt verkommen zu lassen. Auch wenn das die Stadt einiges kostet, ist das sinnvoll und ein wichtiges Zeichen. So werden in Zukunft wahrscheinlich noch weitere bedrohte Wohnhäuser dazukommen: die Stadt hat bereits sechs weitere Objekte im Fokus.

Wichtig ist auch, dass die Sozialen Erhaltungsverordnung von Rot-Grün massiv ausgebaut wurde. Dadurch können Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen, Gebäudeabrisse, spekulative Wohnhausverkäufe und Luxusmodernisierungen in den betreffenden Gebieten untersagt werden. Wir merken: Wohnungsbau allein reicht nicht aus, um die steigenden Mieten in unserer Stadt Herr zu werden. Neben dem Neubau müssen wir auch den Wohnungsbestand schützen.

 

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