Ich habe mich sehr gefreut, dass ich bei der Eröffnung des Projektes 4Be-TransSuchtHilfe in St. Georg dabei sein und eine Festrede halten durfte und wünsche dem Projekt viel Erfolg bei seiner wichtigen Arbeit!

Die 4Be-TransSuchtHilfe bietet jetzt unter dem Dach von TherapieHilfe e.V. die erste Peer-Beratung für Menschen an, die sich nicht als Mann oder Frau verstehen und sich in einer Suchtsituation befinden. Mit einer Sprechstunde in der „Kaffeewelt“ in der Böckmannstraße 3/St. Georg, gibt es bereits seit einiger Zeit diese Beratung – immer mittwochs zwischen 15 und 17 Uhr – und sie wird bereits sehr gut angenommen. Vom Projekt heißt es dazu: „Die unmittelbare Arbeit im Kaffee ist die Anbahnung persönlicher Kontakte, die Vermittlung in professionelle Beratung und Hilfe, die Motivation zu Mitarbeit in Selbsthilfe und den Aufbau entsprechender Gruppen und die weiterführende Akutberatung an der konkreten Problemlage“.

Ich freue mich über diese sehr gute Ergänzung in der Hamburger Suchthilfe für eine Zielgruppe, die bisher nicht direkt angesprochen wurde und die besonders gefährdet ist und glaube, dass hier mit dem großen Engagement der Ehrenamtlichen viel erreicht werden kann. Das Hamburger Spendenparlament hat eine Anschubfinanzierung von 15 Tausend Euro für 4Be-TransSuchtHilfe bewilligt. Sollte sich das Projekt bewähren, sollte es auch mittel- und langfristig gefördert werden. Das sehe ich dann auch als Aufgabe der Politik!

Weitere Infos:

Nachgefragt: wie geht es weiter mit der Dritten Option?

Haushalt 2019/20: LGBTI Projekte werden gestärkt!

Kommentar schreiben