Musik St. Pauli

St. Pauli bleibt laut! Aufatmen für die Bands im Otzenbunker

Die Bands aus dem Otzenbunker dürfen aufatmen! Wir haben einen Antrag vorangebracht, der dem Eigentümer des Bunkers finanzielle Unterstützung bei den notwendigen Instandsetzungs- bzw. Umbaumaßnahmen zusagt.

Mit dem Antrag, der nun eingereicht ist und nach der parlamentarischen Sommerpause beschlossen wird, machen wir zusammen mit der SPD für diese Unterstützung Bedingungen fest, um die Interessen der Mieterinnnen und Mieter zu wahren: wir haben für sie „eine mindestens zehnjährige Bindungsfrist einer Realmiete von 12,50 Euro pro Quadratmeter, eine Option auf Seiten der Mieterinnen und Mieter, die Mietverträge nach dieser Frist zwei Mal um jeweils drei Jahre zu verlängern, die Nutzung der Räumlichkeiten des Otzenbunkers als Musikproberäume für mindestens fünfzehn Jahre sowie die Möglichkeit für alle bisherigen Mieterinnen und Mieter, neue Mietverträge für ihre bisherigen Räume im Otzenbunker zu erhalten“, festgeschrieben. Damit können die Bauarbeiten demnächst beginnen – das ist ein großer Erfolg für die Hamburger Musikszene und eine sehr gute Nachricht für die Bands vor Ort!

Der Otzenbunker auf St. Pauli ist eine echte Institution und ein wichtiger Bestandteil unserer Musikszene in Hamburg. Rund 120 Bands probten regelmäßig im Musikbunker in der Otzenstraße. Sie alle mussten Ende des letzten Jahres wegen Lärmschutz ihre Proberäume verlassen.

Die Musikerinnen und Musiker hatten daraufhin eine Initiative gestartet: St. Pauli bleibt laut! Sie forderten, dass die Stadt den Bunker kauft und die Sanierung stemmt, falls der Eigentümer dem nicht nachkommen sollte. Ich war regelmäßig mit den Musikerinnen und Musikern im Austausch, um ihre Situation zu verstehen und mich für sie stark zu machen.

 

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