Johannes Kahrs soll einen Beschluss zur Anschaffung von dringend benötigten Patrouillenfahrzeugen verzögert haben. Der SPIEGEL berichtet in seiner aktuellen Ausgabe auf S. 43, dass der SPD-Bundestagsabgeordnete dazu beigetragen haben soll, dass die Chancen der Rüstungsfirma Krauss-Maffei auf einen lukrativen Auftrag gestiegen sind.

Wie dpa (siehe MoPo) meldet, leidet Johannes Kahrs offenbar unter akuter Vergesslichkeit. Unter der Überschrift: „Abgeordnete verheimlichen Kontakte zur Rüstungslobby“ wird berichtet, dass er seine Mitgliedschaft im Präsidium des „Förderkreis Deutsches Heer“ FKH trotz Veröffentlichungspflicht gegenüber dem Bundestag nicht angegeben habe.