http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de

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 Hamburger Polizei meldet erste Festnahmen von Tatverdächtigen der tödlichen Messerstecherei im U-Bahnhof Jungfernstieg in der Nacht zu Freitag. Offenbar sind alle Tatverdächtigen noch unter 18 Jahre, einer ist mit 16 bereits als Intensivtäter bekannt. Inwieweit die Tatverdächtigen hier bereits durch das Senatskonzept gegen Jugendgewalt angesprochen wurden, ist noch nicht bekannt.

Pressemitteilung der Polizei

Erste Reaktion aus schwarz-grünem Senat:

Am Freitagabend wurde ein 19-Jähriger am Jungfernstieg durch einen Stich in den Oberkörper tödlich verletzt. Zuvor war der junge Mann aus einer Tätergruppe von fünf Jugendlichen heraus angegriffen worden. Hierzu die Senatorinnen und Senatoren für Inneres, Christoph Ahlhaus, Bildung, Christa Goetsch, Justiz, Till Steffen, und Familie, Dietrich Wersich:

 

„Wir empfinden Entsetzen und Trauer darüber, dass eine Gruppe Jugendlicher mutwillig eine so schwerwiegende Tat begehen kann und damit so vielen Menschen Leid zufügt: dem Opfer, der Familie und den Freunden des Getöteten, aber auch den eigenen Eltern.

 

Auch wenn allen klar ist, dass es weder absolute Sicherheit  noch hundertprozentige Wirksamkeit von Maßnahmen geben kann, muss diese Straftat Anlass für eine kritische und konsequente Analyse sein. Wir haben daher heute unsere Behörden beauftragt, das Fallgeschehen gemeinsam aufzuarbeiten. Im Mittelpunkt werden dabei die individuellen, familiären und strafrechtlichen Vorgeschichten der Jugendlichen sowie die staatlichen Maßnahmen stehen.“

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