St. Pauli

Vor etwas mehr als einem Jahr erschütterten mehrere Gewalttaten auf dem Kiez die Öffentlichkeit. Tatwaffe war dabei immer wieder abgebrochene Flaschenhälse und Scherben.

Als Reaktion darauf haben wir vor einem Jahr ein Falschenverbot eingeführt. Dadurch dürfen zu bestimmten Zeiten keine Glasflaschen offen mit sich geführt werden.

Eine Untersuchung der Innenbehörde hat jetzt ergeben, dass die Zahl der gefährlichen Körperverletzungen mit Glasflaschen im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 % zurückgegangen sind.

Positiv für mich ist außerdem, dass mein Ziel, dass die Einwohnerinnen und Einwohner St. Paulis nicht noch mehr Unanehmlichkeiten ausgesetzt werden, erreicht wurde. Durch die Beschränkungen des Flaschenverbots auf bestimmte Zeiten können diese nämlich unbehelligt ihren Einkäufen nachgehen oder selber am Nachmittag eine Flasche Bier trinken.

Bisher nat sich weder in meinen Rathaus-Kaffeetreffs, noch auf anderem Wege jemand über Beschränkungen beklagt.

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