http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de

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Ich stimme in der Bürgerschaft für das Deutsche Schauspielhaus

In der nächsten Bürgerschaftssitzung am 9. Februar 2011 werde ich zusammen mit meiner Fraktion für eine Aufstockung der Finanzmittel des Deutschen Schauspielhauses stimmen. Hintergrund sind die bisher nicht abgesicherten Intendantenverträge der drei Staatstheater in Hamburg.In den bisherigen Haushaltsplänen hatte die Kulturbehörde versäumt, die schon vor Jahren mit den Intendanten geschlossenen Verträge auch in die Zuwendungen der jeweiligen Staatstheater einzuplanen.

Wenn diese zugesagten Mittel und von den Staatstheatern bereits verplanten Gelder nicht von der Stadt bezahlt werden, käme dies einer Kürzung der Staatstheater in Höhe von 4,2 Millionen Euro gleich. Dies will ich nicht verantworten, zumal das Versäumnis in der Kulturbehörde nicht den Staatstheatern anzulasten ist.

Der Beschluss der Bürgerschaft ist wichtig, damit die Häuser erst einmal Planungssicherheit haben, bis der nächste Haushalt nach der Bürgerschaftswahl verabschiedet wird. Dies wird sicher erst in der zweiten Hälfte 2011 geschehen.

Gerade für das Deutsche Schauspielhaus ist dies von hoher Bedeutung, denn hier wird gerade eine neue Intendanz gesucht. Die Gespräche mit Frau Beier aus Köln können nur zu einem Erfolg führen, wenn klar ist, dass die Stadt hinter dem größten deutschen Sprechtheater steht.

Unverständlich bleibt mir aber, dass die SPD-Bürgerschaftsfraktion im Haushaltsausschuss hier ihre Zustimmung verweigert hat.

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