Massentrauung Rathaus Altona 2001

Massentrauung Rathaus Altona 2001

Interessant: Homo-Paare lassen sich weniger scheiden

in Hamburg haben sich seit dem 1. August 2001 bis heute 2.401 als Eingetragene Lebenspartner vermählt. Das ergibt sich aus meiner Kleine Anfrage zu Lebenspartnerschaften in Hamburg an den Hamburger Senat. Aufhorchen ließ die relativ niedrige Zahl von 236 Scheidungen in diesem Zeitraum.Diese Kleine Senatsanfrage im Vorfeld des 10-Jährigen Jubiläums des Lebenspartnerschaftsgesetzes soll uns Hamburgerinnen und Hamburgern ein Gefühl geben, wie dieses für Lesben und Schwule historisch wichtige Gesetz zur Anerkennung ihrer Liebe auch angenommen wird.

Interessant ist, dass die meisten Eingetragenen Lebenspartnerschaften im Bezirk Nord eingegangen wurden, da scheinen offenbar viele lesbische und schwule Paare zu leben….

Was die niedrige Scheidungsrate bei Lesben und Schwule betrifft, hier in Hamburg liegt sie bei 9,8% bei den heterosexuellen Ehen liegt die Scheidungsrate in Westdeutschland bei 43,6% (im Osten bei 37,1%, Quelle: Statistisches Bundesamt). Warum nun die Eingetragenen Lebenspartnerschaften statistisch so stabil sind, dass sollte doch mal in einer näheren Untersuchung herausgefunden werden. Bis dahin können wir nur spekulieren.

Fakt ist aber, dass das Lebenspartnerschaftsgesetz in Hamburg bei Lesben und Schwulen angenommen wird und das trotz noch fehlender rechtlicher Gleichstellung zum Beispiel bei der Einkommensteuer. Aber immerhin, in allen Hamburger Landesgesetzen sind Eingetragene Lebenspartner inzwischen mit den Hetero-Ehen gleichgestellt. Der Rest muss im Bundestag und Bundesrat entschieden werden.

Bündnis-grüner Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe im Bundestag

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