S-und U Bahnstation ElbbrückenAuch am Donnerstag, den 3.März hat die Hamburger Bürgerschaft auf Vorschlag von Rot-Grün beschlossen, zusätzlich zum bereits im Bau befindlichen U-Bahnhof Elbbrücken, auch einen S-Bahnhof dort zu bauen. Das futuristische Bauwerk des bekannten Hamburger Architekten Gerkan signalisiert ab 2018 den rasanten Ausbau des ÖPNV in Hamburg. Mit S- und U-Bahn sind dann 14.000 bewohnerinnen und Bewohner der östlichen Hafencity an das U- und S-Bahnnetz der Stadt angebunden.

Mit ca. 48 Mio. € ist der geplante S-Bahnhof zwar kein Schnäppchen, doch an diesem zentralen Knotenpunkt Hamburgs sollte der ÖPNV sich auch nicht verstecken, sondern die Alternative zum Auto signalisieren. Und natürlich werden deshalb andere geplante Projekte wie den U-Bahnausbau in die Horner Geest nicht vernachlässigt.

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Kommentare

  1. klaus-peter

    ihr solltet das thema stadtbahn nicht aus den augen verlieren, da sie schneller zu verwirklichen ist und wesentlich billiger ist.
    im übrigen: länder und städte wie marokko mit marakesch und casablanca haben moderne stadtbahnen……..
    auch wenn die spd weiterhin verbockt bei diesem thema ist, sie muß es ja nicht bleiben, vielleicht kommt dann bald eine neue generation, die aufgeschlossener ist, beispiel berlin!!!!

  2. Farid Müller

    Lieber Klaus-Peter, der grüne Vorschlag einer Stadtbahn hat die Herzen der Hamburger seit 1997 nicht wirklich erreicht. In den Koalitionsverhandlungen mit der SPD haben wir deswegen, uns auf einer massiven U-Bahn-Ausbau verständigt. Die U5 soll nicht nur von Bramfeld heraus gebaut werden, sondern auch von Lurup/Osdorf her. Die Machbarkeitsstudie ist in Arbeit und wird Mitte des Jahres vorliegen. Dann wid entschieden, welche der Streckenvarianten kommen soll. Und dann wird auch von westlicher Seite der U5-Bau angefangen.

    Das ist dann der massivste U-Bahnausbau seit dem 2. Weltkrieg. Ja das kostet Millarden, aber wir Grüne wollen ja den ÖPNV stärken. Wenn es keine Mehrheit für die Stadtbahn gibt, dann eben mit der U-Bahn.

    Und die Heranführung der U4 an die Elbbrücken macht doch auch deutlich, dass die nächste Strecke über die Elbe geht. Davon profitieren dann Rothenburgsort, Veddel und Wilhelmsburg und am Ende auch Harburg.

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