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Alarmstufe Rot – in der Veranstaltungs- und Kulturbranche

Corona trifft die Veranstaltungs- und Kulturbranche hart. Die Akteur*innen sind verzweifelt, die Unternehmenshilfen kamen – wenn überhaupt – spät und eine Perspektive gibt es auch nicht wirklich. Mein Besuch vor Ort am beleuchteten Fernsehturm:

Foto: Farid Müller

Es gibt eine Teststrategie der Veranstalter*innen, es gibt Apps, es gibt inzwischen tausende Tests, aber es gibt kein GO für ein Modellprojekt in Hamburg. Jedenfalls jetzt noch nicht, wo die Inzidenz wieder massiv steigt.

An diesem Samstagabend im März wurde so eine Modellveranstaltung mal getestet. Ich wurde getestet – Gott sei Dank negativ. Dann durfte ich mit Herunterladen der APP zur Bühne. Auch hier waren Masken und Abstand trotz negativem Test vorgeschrieben.

Trotz Nässe und Kälte war es mal wieder ein langvergessenes Gefühl vor einer Bühne zu stehen. Ich konnte an diesem Abend als Bürgerschaftsabgeordneter erst einmal nur trösten und das Testkonzept loben. Es wird irgendwann in den nächsten Wochen sicher zum Tragen kommen, wenn die Inzidenzen wieder unter 100 sind (an dieser Stelle noch der Einwurf, dass natürlich das Festhalten an diesem einen Inzidenzwert auch kritisiert wurde, aber niemand eine andere überzeugende Pandemieformel parat hat).

In der darauffolgenden Woche habe ich vom Kultur- und Mediensenator erfahren, dass die Behörde bereits zusammen mit ausgesuchten Akteur*innen an solchen Modellprojekten arbeitet, damit, wenn die Inzidenz wieder unter 100 ist, Hamburg mit Frei-Testungen für Veranstaltungen inklusive App starten kann. Ich bin gespannt und hoffe sehr, dass dieser Weg Hoffnung für die kleinen und großen Veranstalter*innen, Künstler*innen und vielen anderen gibt.

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