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Wer kennt das nicht, volle U-und S-Bahnen morgens und abends, stehen im Busoder warten auf den nächsten. Grüne und SPD haben der Hochbahn deswegen die Mittel für eine massive Takt- und Kapazitätsausweitung zur Verfügung gestellt. Alle Stadtteile in Hamburg Mitte werden profitieren. Die Hochbahn verzeichnet immer wieder Fahrgastrekorde. Auch die Umfrage ‚Mobilität in Deutschland‘ zeigt deutlich: Der Anteil des ÖPNV in Hamburg ist in den letzten zehn Jahren um vier Prozent von 18 auf 22 Prozent gestiegen. Busse und Bahnen sind in Hamburg beliebt wie nie!

Wir Grüne machen uns seit langem dafür stark, den ÖPNV attraktiver zu gestalten und den Ausbau zu beschleunigen. Deswegen begrüßen wir die Offensive für Busse und Bahnen ausdrücklich. Längere Züge, größere Busse und engere Taktfrequenzen wird es auf vielen Linien geben – und zwar schon ab Dezember 2018. Die Kapazitäten in den Hauptverkehrszeiten steigen damit um 20 bis 30 Prozent. Für die Offensive nehmen wir 19 Millionen Euro in die Hand, gut investiertes Geld. So erhöhen wir das Angebot, die Qualität, und bewegen noch viel mehr Hamburgerinnen und Hamburger dazu, auf Busse und Bahnen umzusteigen. Die nachhaltige Verkehrswende ist in vollem Gange. Das ist konkret in ganz Hamburg geplant:

S-Bahn:

Linie S2
• fährt morgens und abends eine Stunde länger, bis 9 Uhr beziehungsweise 18.30 Uhr

Linie S11
• fährt im Berufsverkehr jeweils 10 Minuten früher

Linie S31
• zusätzliche Verbindungen am Abend, gemeinsam mit der S3 längerer 5-Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Harburg bis 21 Uhr

Linie S3
• zusätzliche Züge im Berufsverkehr zwischen Buxtehude und Neugraben
• Ausweitung des 10-Minuten-Takts ab 5 Uhr und abends bis 19.30 Uhr
• Ausweitung des 20-Minuten-Takts nachts bis 23.30 Uhr
• Ausweitung des Nachtverkehrs auf einen Stundentakt zwischen Neugraben und Stade

Mehr Platz in den Zügen:
Im Berufsverkehr sind ausschließlich Langzüge (Platz für bis zu 1.500 Fahrgäste) auf der S3 zwischen Elbgaustraße und Neugraben und Vollzüge (bis zu 1.000 Fahrgäste) auf der S2 und S11 geplant.

On-Demand-Verkehr:
Im Juli Einrichtung eines On-Demand-Verkehrs zum HVV-Tarif im Hamburger Westen

Mehr Kapazitäten zum Fahrplanwechsel bei der VHH:
• häufigere Fahrten bzw. größere Busse auf den Linien 3, 15, 21, 22, 232, 235, 332, 432 und 462
• Verlängerung der Linie 2 als umsteigefreie Verbindung zwischen dem Forschungscampus DESY in Bahrenfeld und dem XFEL in Schenefeld
• neue Buslinie in Rissen zur Ortserschließung mit Einsatz von Midibussen
• Buslinie zum Wohngebiet Tienrade (Lohbrügge)
• Ergänzter Linienweg der Linie 432 zu den Flüchtlingsunterkünften Billbrook

Expressbus als schnelle Querverbindung:
• neuer Expressbus zwischen Bergedorf und Harburg als schnelle Verbindung zwischen den Zentren beider Bezirke; bis zu zwei Fahrten in der Stunde geplant

U-Bahn:

Übernahme der bisherigen Verstärkerfahrten in den regulären Fahrplan
Linie U1
• 3 1/3-Takt bzw. 3 Züge in 10 Minuten im Berufsverkehr immer zwischen Ohlsdorf und Farmsen (innerstädtischer Streckenabschnitt U1)

Linie U3:
• 3 1/3-Takt im Berufsverkehr zwischen 7-9 Uhr auf dem kompletten Ring
• 2 1/2-Minuten-Takt auf dem östlichen Ast (Barmbek über Mundsburg in die Innenstadt) von 8-9 Uhr

Tagsüber und abends keine Kurzzüge mehr:
Linien U1, U2 und U3
• tagsüber und abends (U3 sind kürzere Züge als auf U1 und U2 aufgrund der historisch kürzeren Bahnsteige)

Linie U4:
• mit Fahrplanwechsel und Inbetriebnahme der Haltestelle Elbbrücken werden ganztägig 80-Meter-Züge statt 60-Meter-Züge fahren (30 Prozent mehr Kapazität)

Öfter nach Farmsen:
Linie U1
• 5-Minuten-Takt samstags bis Farmsen statt nur bis Wandsbek Markt

Bus:

Mehr Kapazität:
Einsatz von 90 (davon 52 zusätzlich beschafften) Großraumbussen (21 Meter) statt Standardbussen (18 Meter) – damit bis zu 20 Prozent Kapazitätssteigerung auf den Metrobuslinien 5, 6, 7, 13

Taktgarantie MetroBusPLUS:
Morgens eine Stunde früher und abends zwei Stunden länger bei den Metrobussen auf den wesentlichen Streckenabschnitten der HOCHBAHN: 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 13, 14, 25 (nicht 20, 22, 23, 24, 26, 27)
• Montag-Freitag: mind. alle 10 Minuten von 5 bis 23 Uhr statt 6 bis 21 Uhr
• Samstag: 8-23 Uhr (statt 10-21 Uhr); Sonntag: 10-23 Uhr (statt 13-21 Uhr)
• alle 20 Minuten nachts an Wochenenden

 

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