Seit 1990 gibt es die Lesbisch-Schwulen Filmtage. Jetzt 28 Jahre später erhält das immer noch ehrenamtlich arbeitende Festivalteam mit dem Max-Brauer-Preis eine Ehrung ihrer geleisteten Arbeit. Und der rot-grüne Senat wird für den Haushalt 2019/20 die gute Arbeit mit einer Etaterhöhung ebenfalls würdigen.Filmemacherin Monika Treut lobte in ihrer Rede zur Verleihung des Preises, wie sehr der antikommerzielle und gemeinschaftliche Aspekt bei den Lesbisch Schwulen Filmtagen im Vordergrund stehe: „Dieses Gefühl, das wir haben, wenn wir hier im Oktober ins Kino gehen und die Community treffen und diskutieren – das ist einfach großartig!“

Tatsächlich hat dieses Festival mit seinen engagierten Filmen und Veranstaltungen auch Politik gemacht. Nämlich eine Politik der Akzeptanz von Vielfalt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung.

Im Kulturausschuss am 6. September konnte dann bei der Besprechung des nächsten Haushaltes 2019/20 noch die erfreuliche Mitteilung gemacht werden, dass im rot-grünen Haushalt auch noch eine Erhöhung der Zuwendung von 80.000 auf dann 100.000€ erfolgen soll.

Die nächsten Lesbisch-Schwulen Filmtage sollen vom 16-21. Oktober stattfinden.

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