Hafencity Umweltpolitik

Hafencity: Mehr Biodiversität in den Grünflächen

Im Sommer diskutierten auf Einladung des Hafencity Netzwerkes noch Anwohnende und ihre Abgeordneten über die Frage, wie mehr Grün und mehr Qualität in die Grünflächen der Hafencity kommen können. Jetzt gibt es einen Vorschlag dazu…

Im Rahmen eines Bürgerdialogs sollen in der urban geprägten HafenCity weitere Räume ermittelt werden, die in Form von Hochbeeten, Grün- und Gartenanlagen Platz für mehr Biodiversität bieten. Dies sieht ein gemeinsamer Antrag der rot-grünen Regierungsfraktionen vor, der am 1. Dezember in der Hamburgischen Bürgerschaft beraten wird. Außerdem wollen die senatstragenden Fraktionen prüfen lassen, inwiefern in räumlicher Nähe zum Park Baakenhöft entsprechende Grünbereiche bereitgestellt werden können.

Insgesamt gibt es ja einen Streit darüber, ob genug öffentliches Grün in der Hafencity besteht, da gibt es gute Zahlen von der Hafencity GmbH, ich habe hier bereits im Sommer darüber geschrieben. Zweitens gibt es ja die „Klage“ des Bezirksamts Mitte, über die aus ihrer Sicht horrenden Unterhaltungskosten der von der Hafencity GmbH gebauten Grünflächen.

Weshalb das Bezirksamt sich ja auch weigert, diese Fläche aus der Obhut der landeseigenen Hafencity GmbH zu übernehmen. Zur Erklärung: Der Stadtteil Hafencity wird von der landeseigenen Hafencity GmbH entwickelt. Schritt für Schritt werden die Flächen nach Entwicklungsstand dann in die Obhut des Bezirks Mitte übergeben

Foto:Elbe-Flut-Thomas Hampel

Gerade wegen dieses Streits ist es umso erfreulicher, dass sich jetzt mit Landesmitteln doch noch etwas bewegt werden kann, auch, wenn das tendenziell die Unterhaltungskosten eher erhöht, als senkt. Und der Streit mit der Bezirkspolitik deswegen nicht einfacher wird.

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