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Erste Entwürfe für die Zukunft der Innenstadt

Für den 18. Mai luden die Behörde für die Mobilitätswende und die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zur einer Stadtwerkstadt Innenstadt, auf der erste Entwürfe für die Neugestaltung der Mö, der Steinstraße und einiger Plätze vorgestellt wurden…

Foto: Stadtwerkstadt

Um mich gleich zu outen, von den gezeigten Entwürfen bin ich in Bezug auf die Mö sehr enttäuscht. Ich hätte mir hier einen radikalen Entwurfsvorschlag ohne Busverkehr, aber mit neuen Ideen der Nutzung und Angebote erhofft…

 

 

Foto: Stadtwerkstadt

Wir Grüne hatten vor drei Jahren schon vorgeschlagen, die Baustelle um die U3 in der Mö und die damit verbundene Sperrung für einen Neustart zu nutzen. Im Koalitionsvertrag haben wir dann nur eine 6-monatige Sperrung aller Busse mit einer Komplettumleitung in die Steinstraße mit der SPD vereinbaren können, inklusive einer Evaluation. Diese soll nun ergeben haben (liegt mir noch nicht vor), dass jeweils ein Drittel der Befragten, sich entweder für eine völlige Neugestaltung (ohne Busse), für einige Busse und für die Herstellung des Zustandes aus 2019 ausgesprochen haben. Was nun dazu geführt hat, dass der aktuelle Kompromiss, mit drei Buslinien durch die Mö und den Rest durch die Steinstraße so herausgekommen ist.

Warum bin ich für einen radikalen Neustart: Mit C&A, Galeria Kaufhog und Karstadt Sport haben wir nun inzwischen drei leerstehende große Gebäude mitten auf der Mö. Mit der Eröffnung des Überseequartiers wird die Situation des Einzelhandels in der Innenstadt nicht besser. Der Jungfernstieg bekommt gerade eine Schönheitskur, bei der Mö wird ein fahler Kompromiss gewählt, sehr schade und traurig!

Aber schaut Euch selbst die Stadtwerkstadt und ihre Ergebnisse auf der Homepage des Senats an, hier biete ich einige Visualisierungen für den ersten Eindruck.

Ältere Posts zum Thema:

Jungfernstieg – neue Planung – mitreden erwünscht!

Problem Baustelle Mö – Besuch bei Einzelhändlern

1 Kommentar Neues Kommentar hinzufügen

  1. Claus Ehrich sagt:

    Ich empfehle: die Busse sollten alle wieder durch die Mönckebergstraße fahren. Wer in der Innenstadt einkaufen möchte und nicht mit dem PKW fahren soll, braucht wenigstens vom Bus aus kurze Wege in die Geschäfte, und mit den gefüllten schweren Einkaufstüten wieder zurück. Auch an Menschen mit Behinderungen sollte dabei gedacht werden. Es wäre auch nicht gut, wenn wegen ungünstigen Anbindungen, und damit auch für den Einzelhandel weniger Umsatz, noch mehr Geschäfte ( wie Karstadt Sports, C+A und Galeria Kaufhof ) sich aus der Mönckebergstraße zurückziehen. Wir haben mit unserer Prachteinkaufstraße ein Juwel hier in Hamburg, dass merkt man spätesten, wenn man sich mal andere Städten Deutschlands und der Welt umschaut.
    Mit freundlichen Grüßen

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