GEMA-Tarifstreit

 

Hamburg muss Clubkultur politisch unterstützen

Hamburgs Musikveranstalter stehen mit den neuen GEMA-Tarifen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Zurzeit läuft ein Schiedsstellenverfahren beim Deutschen Patent- und Markenamt, um zwischen dem Bundesverband der Musikveranstalter und der GEMA einen sinnvollen Kompromiss auszuhandeln.Meine Fraktion und ich möchten mit einer gemeinsamen Petition aller Fraktionen die Musikveranstalter unterstützen und haben dazu einen Antrag eingereicht.

Ich finde, der Kiez und die Clubs sind für Hamburg ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Musikkultur. Das nahende Reeperbahn Festival würde es ohne diese Livemusic-Clubs nicht geben. Viele Bands würden die Möglichkeit für Liveauftritte verlieren und in St. Pauli gingen in vielen Clubs und Bars die Lichter aus.

Wir grünen Abgeordneten schlagen daher eine fraktionsübergreifende Resolution der Hamburger Bürgerschaft nach dem Vorbild des Berliner Abgeordnetenhauses vor, um auch aus Hamburg ein Signal der Unterstützung für die laufenden Verhandlungen zu geben. Angestrebt wird, die Berliner Resolution in ihren Grundzügen zu übernehmen. Alle anderen Fraktionen werden gebeten, diesen Vorschlag am nächsten Montag in den Fraktionssitzungen zu beschließen. Der gemeinsame Antrag könnte dann bereits am Mittwoch eingereicht werden.

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Kommentare

  1. Anselm Kluge

    wie kann man sich nur so vereinnahmen lassen. Die Clubs haben längst eine Einigung erzielt, frag Carsten Schölermann, der vertritt die…und der DEHOGA vertritt die Grossraumdiscos und macht Wind, den ihr artig weiterleitet.

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